Pressemeldungen

Erfolgreich auf dem niederländischen Markt 

Die Niederlande sind einer der wichtigsten Handelspartner für die deutsche Wirtschaft. Für Unternehmer, die den niederländischen Markt kennenlernen oder ihr Geschäft im Nachbarland weiter ausbauen möchten, organisiert die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) am 28. März 2017 in Düsseldorf den ersten HollandTag. Interessierte Unternehmer können sich nun anmelden.

„Es geht an diesem Tag um grenzüberschreitende Geschäftsmöglichkeiten, aktuelle Brancheninformationen und vor allem um das Netzwerken“, sagt Günter Gülker, Geschäftsführer der DNHK. In Branchenworkshops und Fachvorträgen zu den Bereichen Bau, Logistik, Lebensmittel, Industrie und Energie erhalten die Teilnehmer das nötige Wissen über den Nachbarmarkt und können mit anderen Unternehmern ins Gespräch kommen. Neben rechtlichen und steuerlichen Aspekten, stehen auch Verhandlungsstrategien für ein erfolgreiches Geschäft in den Niederlanden zentral. Experten aus beiden Ländern thematisieren außerdem in einer Podiumsdiskussion Trends, Entwicklungen und Zukunftsperspektiven im Bereich Mobilität. „Es geht dabei um Themen wie LKW-Platooning, E-Mobilität, autonomes Fahren, Car-Sharing, Verkehrsmanagement und Logistik“, so Gülker.

Die Teilnahme am HollandTag ist kostenfrei. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung: www.hollandtag.de.

Der HollandTag ist eine Initiative der Deutsch-Niederländischen Handelskammer. Offizieller Schirmherr ist Ton Lansink, Generalkonsul der Niederlande in Düsseldorf.

Partner des HollandTags sind: Duurzaam Gebouwd, Ekelmans & Meijer, Eventhotels, EVO Fenedex, Flynth, Gemeente Amersfoort, Generalkonsulat der Niederlande in Düsseldorf, High Tech NL, IHK Düsseldorf, KPMG, mediamixx, NBTC Holland Marketing, NRW.International, Port of Amsterdam, Rabobank, Rotterdam School of Management, Utrecht Region, Van Diepen van der Kroef, VDMA NRW, Velde und WTS. 

Anmeldung und weitere Informationen:
Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK)
Auke Heins, Tel.: 0031 (0)70 3114 109, E-Mail: a.heins(at)dnhk.org
www.hollandtag.de

Cheesepop gewinnt Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis

Den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2016 überreichte die niederländische Botschafterin Monique van Daalen (Mitte) an Gert-Jan Rutgers von Cheesepop (links). Gratulationen gab es auch vom deutschen Botschafter in den Niederlanden, Dirk Brengelmann (links), und den drei anderen nominierten Kandidaten.

Den Haag, 4. November 2016.

Die Firma Cheesepop aus den Niederlanden hat den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2016 gewonnen. Cheesepop setzte sich damit gegen 23 andere Kandidaten aus beiden Ländern durch. Der Preis wurde in diesem Jahr zum neunten Mal von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) verliehen.  

Cheesepop brachte 2015 erfolgreich ein neues Produkt auf den deutschen Markt: gepuffter Käse, der frei von Zusatzstoffen ist. Dafür hat das Unternehmen eine besondere Produktionsweise entwickelt, die den Geschmack des Käses erhält. Nachdem der gepuffte Käse bereits seit zwei Jahren in den Niederlanden zu kaufen ist, machte das Unternehmen im letzten Jahr den Schritt über die Grenze. Inzwischen ist das Käse-Popcorn auch bei Großhändlern und bei immer mehr Einzelhändlern wie beispielweise Edeka und real in Deutschland erhältlich.

„Cheesepop zeigt, wie durch eine innovative Produktionsweise ein urholländisches und traditionelles Produkt neu erfunden werden kann“, sagte DNHK-Geschäftsführer Günter Gülker. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Deutschland ist für unser Unternehmen und unser Produkt ein sehr wichtiger Markt, auf dem wir die ersten Schritte erfolgreich gemacht haben und weiter wachsen. Von dort aus geht es weiter in andere europäische Länder", so Gert-Jan Rutgers, Geschäftsführer von Cheesepop. Er nahm den Preis von der niederländischen Botschafterin Monique van Daalen entgegen. 

Neben Cheesepop waren drei weitere Unternehmen nominiert: Der Düsseldorfer Hersteller für elektrische Fahrzeugantriebe Vossloh Kiepe, der niederländische Projektentwickler OVG Real Estate und das Logistik- und Transportunternehmen Cabooter aus Venlo.

Der Deutsch-Niederländische Wirtschaftspreis ist eine Auszeichnung für Unternehmen, die in der grenzüberschreitenden Wirtschaft besondere Akzente setzen oder besondere Erfolge verbuchen können. In diesem Jahr fand die Preisverleihung im Gemeentemuseum Den Haag statt. 

Vier Unternehmen nominiert für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2016

Den Haag, 10. Oktober 2016 

Vier Unternehmen sind für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2016 nominiert. Ab heute kann für die zusatzstofffreie Käseproduktion Cheesepop, die elektrische Businfrastruktur von Vossloh Kiepe, die nachhaltigen Bauprojekte von OVG Real Estate und die Verbesserung der grenzüberschreitenden Infrastruktur der Cabooter Group abgestimmt werden. Eine Jury der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) nominierte die vier Kandidaten, die sich unter insgesamt 24 Bewerbern durchgesetzt haben. Der Gewinner wird nun anhand einer Online-Abstimmung auf www.dnhk.org bestimmt.

Der Deutsch-Niederländische Wirtschaftspreis wird in diesem Jahr zum neunten Mal von der Handelskammer verliehen, um besondere Innovationen und Erfolge im grenzüberschreitenden Geschäftsleben hervorzuheben. Es ist zugleich die renommierteste Auszeichnung auf diesem Gebiet. „In diesem Jahr war die Anzahl der eingereichten Bewerbungen wieder sehr erfreulich“, sagt DNHK-Präsident Ab van der Touw. Die Jury habe ihre Entscheidung mit großer Sorgfalt getroffen. „Die ausgewählten Kandidaten liefern eine große Bandbreite an aktuellen, nachhaltigen und innovativen Projekten. Sie alle repräsentieren einen Teil des grenzüberschreitenden Wirtschaftslebens.“

Die Nominierten zeigen besonders vielfältig, wie das bilaterale Geschäftsleben der Infrastruktur, aber auch der nachhaltigen Bau- und Ernährungsbranche dient:

Der Käseproduzent Cheesepop aus De Meern brachte 2015 ein neues Produkt auf den deutschen Markt: gepuffter Käse, der frei von Zusatzstoffen ist. Dafür hat das Unternehmen sich eine spezielle Produktionsweise entwickelt, die den Geschmack des Käses erhält. Der Käse wird geschnitten, getrocknet und anschließend gepufft.  

Das Bahntechnik-Unternehmen Vossloh Kiepe produziert elektronische Komponenten von unter anderem Zügen und elektrisch betriebenen Trolleybussen. Aktuell kooperiert die deutsche Firma mit Parteien aus Gelderland und Nordrhein-Westfalen für das Elektro-Transportsystem-Projekt "E-bus2020 In motion Charging". Auf ausgewählten Streckenabschnitten laden sich die entwickelten Stadtbusse automatisch auf. 

Die Immobilienagentur OVG Real Estate ist bekannt für "the Edge" in Amsterdam und "HumboldthafenEins" in Berlin. Aktuell laufen die Berliner Projekte "East Side Tower", "M_Eins" und "Grand Central". Dabei werden nachhaltige Bauweisen getestet und verbessert. 

Das Venloer Familienunternehmen Cabooter Group kooperiert im Raum Venlo-Kaldenkirchen mit den zuständigen Gemeinden und Kreisen beim Ausbau eines Bahnhofs mit acht Gleisen. Damit wird die grenzüberschreitende Infrastruktur verbessert: Die Bahn soll als Verkehrsmittel attraktiver werden und dadurch die Autobahnen Nordrhein-Westfalens entlasten. Darüber hinaus schafft das Projekt neue Arbeitsplatze für die Region.

Weitere Informationen zur Abstimmung erhalten Sie unter: http://www.dnhk.org/veranstaltungen/deutsch-niederlaendischer-wirtschaftspreis/ 

Kontakt: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Auke Heins, Tel.: 0031 70 3114 109, Mail: a.heins(at)dnhk.org 

 

 

Jetzt bewerben: Deutsch-Niederländischer Wirtschaftspreis 2016

Den Haag, 25. Juli 2016

Deutsche und niederländische Unternehmen, die sich durch ihre Leistungen im grenzüberschreitenden Wirtschaftsleben auszeichnen, können sich ab heute für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2016 bewerben. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) schreibt diesen Preis bereits zum neunten Mal aus.

„Mit dem Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis möchten wir Unternehmen für ihr Engagement im Nachbarland und ihre grenzüberschreitenden Erfolge auszeichnen“, sagt DNHK-Geschäftsführer Günter Gülker. Unternehmen mit besonders innovativem Charakter oder neuen Entwicklungen können sich für diesen Preis bewerben. Aber auch besondere wirtschaftliche Leistungen oder einzigartige Marketingstrategien können ein Grund für die Nominierung sein.

Im letzten Jahr gewann die Studenten-Zeitarbeitsfirma SUSA den Preis. Die Firma aus Utrecht hatte sich zusammen mit der Telekom Deutschland beworben und setzte sich gegen 30 andere Kandidaten aus beiden Ländern durch. Sie wurden für ein Konzept zur flexiblen Einsatzplanung von Studenten auf dem deutschen Arbeitsmarkt ausgezeichnet.

Firmen können sich für den diesjährigen Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis bis zum 16. September 2016 über www.dnhk.org bewerben. Eine Jury der DNHK wird danach aus allen Bewerbern fünf Unternehmen für den Preis nominieren. Am 29. September 2016 wird die DNHK die Nominierten bekanntgeben und die Wahl des Gewinners erfolgt im Anschluss über eine Onlineabstimmung. Anfang November wird die feierliche Preisverleihung stattfinden. 

Direkter Link zur Anmeldung.

Kontakt: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Mareike Röhrig, Tel. 0031 (0)70 3114 152, E-Mail: m.roehrig(at)dnhk.org

Deutsche Maschinenbauer und Hightech-Unternehmen in den Niederlanden sehr gefragt

Den Haag, 7. Juli 2016

Baden-württembergische Unternehmen aus den Branchen Maschinenbau und Hightech treffen bei einer Unternehmerreise vom 4. bis 6. Oktober 2016 auf niederländische Entscheider, gewinnen Insiderwissen über die Branche und können ihr Umsatzpotenzial in den Niederlanden aktiv steigern. Interessierte Unternehmen können sich noch bis zum 15. Juli 2016 einen Platz in der Delegation sichern. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert diese Reise, die ein Gemeinschaftsprojekt der baden-württembergischen IHKs ist.

„Der Maschinen- und Anlagenbau ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten von allen niederländischen Industriezweigen am schnellsten gewachsen“, sagt Kai Esther Feldmann, Absatzberaterin der DNHK. „Gleichzeitig wird ein großer Teil des niederländischen Bedarfs durch Importe gedeckt. Denn niederländische Unternehmen haben sich oft hoch spezialisiert, aber decken andere Teilsektoren kaum ab.“ Dies biete sehr gute Verkaufsmöglichkeiten für deutsche Technologieunternehmen. Auch bei Hightech-Produkten ergänzen sich deutsche und niederländische Unternehmen hervorragend. „Niederländische Cluster und Firmen suchen aktiv nach Kooperationen mit den deutschen Nachbarn, um das hohe Innovationsniveau zu meistern“, so Feldmann. Ideale Absatzmöglichkeiten bieten sich unter anderem in Anwendungsbereichen mit höherer Energie- und Materialeffizienz, in der Automatisierung, in der Robotik und in der Mechatronik. Schlagworte sind hier „intelligentes Produzieren” und „grüne Technologien“.

Das kompakte dreitägige Programm bietet Unternehmern zielgerichtet Unterstützung bei der Suche nach geeigneten niederländischen Geschäftspartnern. Der Schwerpunkt liegt auf individuell organisierten Treffen mit namhaften niederländischen Unternehmen und Organisationen. Die Unternehmerreise ist somit für ein breites Spektrum an Unternehmen interessant, die ihre Geschäftsaktivitäten in den Niederlanden ausweiten und die Umsätze im Nachbarland erhöhen wollen. Daneben erhalten die Teilnehmer bei Unternehmensbesuchen exklusive Einblicke in die Abläufe relevanter Industrieunternehmen und generieren wertvolles Insiderwissen im Expertengespräch mit wichtigen, niederländischen Akteuren.

Anmeldung und weitere Informationen: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Kai Esther Feldmann, Tel.: 069 8700 58990, E-Mail: k.feldmann(at)dnhk.org , Website: www.dnhk.org/maschinenbau

„DNHK vor Ort“ zu Gast beim Entwicklungsbüro MMID in Essen

Den Haag, 7. April 2016

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „DNHK vor Ort“ ist die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) am Dienstag, 19. April 2016, bei MMID in Essen zu Gast. Der Unternehmensbesuch bietet einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Design- und Entwicklungsbüros. Neben Mitgliedern und Freunden der DNHK sind auch interessierte Besucher aus angrenzenden Wirtschaftsbereichen herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

MMID entwirft und entwickelt eine Vielzahl von unterschiedlichsten Produkten – von einer digitalen Handlupe für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen für die Firma Optelec über Sensorschleusen für Boon Edam bis hin zu einem Scooter für Bischoff + Bischoff. MMID gehört zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen Europas im Bereich Produktentwicklung. Schon seit der Gründung im Jahr 1992 integriert MMID Funktionalität, Gestaltung und Herstellbarkeit in den Produktentwicklungsprozess – ein Konzept, das sich als sehr erfolgreich herausgestellt hat. Seit Kurzem wurde Elektronik als neue Disziplin hinzugefügt. In den vier Unternehmensstandorten in Essen, Ulm, Lübeck und dem niederländischen Delft arbeiten rund 65 Spezialisten interdisziplinär zusammen. In Kooperation mit seinen Auftraggebern entwickelt MMID Produkte, die dem Verbraucher einen echten Mehrwert bieten.

Der Standort auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen – ein einzigartiges industrielles Kulturerbe, das einst das Zentrum des Bergbaus im Ruhrgebiet war – ist die jüngste Niederlassung von MMID in Deutschland. Hier wird die Handelskammer am 19. April mit „DNHK vor Ort“ zu Gast sein. Das Programm beginnt um 13.00 Uhr. Nach dem Empfang und einer Einführung durch MMID und die DNHK folgen Präsentationen der Unternehmen Villeroy & Boch und Dräger über die deutsch-niederländische Zusammenarbeit mit MMID und eine Führung durch den Standort. Das Programm endet um 15.30 Uhr mit einem gemeinsamen Umtrunk.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „DNHK vor Ort“ besucht die Deutsch-Niederländische Handelskammer regelmäßig besondere Unternehmen in den Niederlanden und Deutschland. Neben einem Blick hinter die Kulissen bieten die Veranstaltungen die Gelegenheit zum Netzwerken mit Unternehmen aus derselben Branche. Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt, die Teilnahme ist kostenlos.

 

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Claudia Jansen, Tel.: 0031 (0)70 3114 163, E-mail: c.jansen(at)dnhk.org oder online über www.dnhk.org

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Exporte in die Niederlande 2015 stark gestiegen

Wiesbaden, 23. Februar 2016

Der Handel zwischen Deutschland und den Niederlanden ist 2015 mit 4,4 Prozent gestiegen. Dies geht aus Zahlen des Statistische Bundesamtes, die heute publiziert wurden, hervor. Auffällig dabei ist, dass die Exporte von Deutschland in die Niederlande mit 9,3 Prozent bedeutend stärker zulegten als die Importe aus den Niederlanden nach Deutschland, die lediglich einen Zuwachs von 0,4 Prozent verzeichneten. Die Niederlande waren 2015 aufgrund dieser Zahlen im Gesamtumfang der drittgrößte Handelspartner Deutschlands, nach den Vereinigten Staaten und Frankreich, aber noch vor der Volksrepublik China.

Insgesamt sind die Importe aus den Niederlanden mit 88,1 Mrd. Euro noch immer größer als die Exporte (79,5 Mrd. Euro). Die wichtigsten Produktkategorien bei der Ausfuhr waren medizinische und pharmazeutische Erzeugnisse (8,2 Mrd. Euro) und Straßenfahrzeuge (6,0 Mrd. Euro). Aus den Niederlanden wurden vor allem Erdölprodukte (13,3 Mrd. Euro) und Gas (8,0 Mrd. Euro) importiert.

„Die erhebliche Zunahme des bilateralen Handels ist ein Beweis dafür, dass beide Länder noch stets ein bedeutendes Wachstumspotential bieten“, sagt Günter Gülker, Geschäftsführer der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK). „Bei allen Fluktuationen und Ungewissheiten auf den Weltmärkten, gibt es einen stabilen Wachstumsmarkt direkt vor der Haustür. Dessen sollten sich deutsche Unternehmer bewusst sein. Das Exportwachstum in Richtung Niederlande entspricht mit 9,3 Prozent einem Warenwert von 6,8 Mrd. Euro. Dies ist mehr als der gesamte deutsche Export nach Portugal.“

Bemerkenswert ist auch die Aufholjagd der Vereinigten Staaten (+19,7 Prozent) als wichtigster Handelspartner der Bundesrepublik. 2014 errangen die Amerikaner nur einen vierten Platz und mussten Frankreich, die Niederlande und China vor sich dulden. Die Chinesen (+5,8 Prozent) mussten ihren dritten Platz in der Rangliste an die Niederländer abgeben und kamen 2015 nicht weiter als auf den vierten Platz. Frankreich (+1,8 Prozent), das 2014 noch größter Handelspartner der Bundesrepublik war, musste sich durch das Wachstum der Amerikaner mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Aus dem gleichen Grund rutschten die Niederlande vom zweiten auf den dritten Platz.

Neues Niederlande-Seminarprogramm für die Unternehmenspraxis

Den Haag, 16. Februar 2016

In ihrem neuen Seminarprogramm legt die Deutsch-Niederländische Handelskammer ihren Fokus auf Themen wie Recht, Personal und Steuern, aber auch auf Kommunikation und Sprache. In über 80 Seminaren pro Jahr bietet sie den Mitarbeitern von Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze wertvollen Input für ihre grenzüberschreitenden Aktivitäten.

Ein wesentliches Erfolgskriterium ist, sich kommunikativ auf das Nachbarland einzustellen, sagt Joachim Schwichtenberg, verantwortlich für die Seminare der Deutsch-Niederländischen Handelskammer: „Das Interesse deutscher Unternehmen an den Niederlanden steigt. Wir sehen oft, dass auch Teilnehmer, die von sich glauben, die Niederlande schon gut zu kennen, Aha-Erlebnisse haben: Informellere Umgangsformen, flache Hierarchien, hohe Flexibilität – in den Niederlanden gibt es trotz der unmittelbaren Nachbarschaft zu Deutschland eine Reihe von Besonderheiten, auf die es zu achten gilt.“

In ihren Kursen greift die DNHK aktuelle Trends auf: So findet beispielsweise am Dienstag, den 26. April 2016 in Mönchengladbach erstmalig ein Seminar zur „Lead-Generierung über Social Media in den Niederlanden“ statt. Auf diesem Gebiet, so Referent Martin Viermann, können Unternehmen hierzulande viel lernen: „Niederländer nutzen Social Media schon wesentlich aktiver für Akquisition und Kommunikation. Deutsche Firmen, die auf dem niederländischen Markt Fuß fassen wollen, sollten die Vorteile dieser Online-Tools nutzen.“

Neu im Programm ist auch das Seminar „Immobilienrecht in den Niederlanden“ am Donnerstag, den 3. März 2016 in Düsseldorf. Unter dem Titel „Inspirieren und Überzeugen in den Niederlanden“ findet am Mittwoch, den 13. April in Essen ein Training statt, das sich mit Präsentationen und Verkaufsgesprächen befasst.

Neben den klassischen Seminaren gibt es nun auch einige Webinare, u.a. eine „Einführung in das niederländische Arbeitsrecht“ (18. März).

Der Preis für ein Tagesseminar beträgt 349 Euro, Halbtagsseminare kosten 199 Euro. DNHK-Mitglieder erhalten 20 Prozent Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr. Das komplette DNHK-Seminarprogramm ist auf der Internetseite www.dnhk.org/seminars zu finden.

Pressekontakt: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Niels Koekoek, Tel.: 0031 (0)70 3114 133, E-Mail: n.koekoek(at)dnhk.org

Niederländische Wirtschaft 2015 um 1,9 Prozent gewachsen

Den Haag, 12. Februar 2016

Die niederländische Wirtschaft ist im Jahr 2015 um 1,9 Prozent gewachsen. Seit Beginn der Krise im Jahr 2008 ist dies das größte Wachstum und beinahe eine Verdopplung zum Vorjahr. Im Vergleich zum dritten Quartal des Jahres 2015 wuchs die Wirtschaft im letzten Vierteljahr um 0,3 Prozent. Somit wurde in sieben aufeinander folgenden Quartalen ein wirtschaftliches Wachstum realisiert.

Das Wachstum ist unter anderem auf die Entwicklungen im niederländischen Arbeitsmarkt zurückzuführen. Im Vergleich zum dritten Quartal 2015 stieg die Anzahl der Erwerbstätigen zum Ende des Jahres um 48.000. Dies ist das stärkste Stellenwachstum seit vier Jahren. Zum ersten Mal ist die Anzahl der arbeitenden Personen dadurch auf mehr als 10 Millionen angestiegen.

Laut Wirtschaftsminister Henk Kamp unterstreichen die Zahlen die starke Position der niederländischen Wirtschaft. Zwar habe die unsichere internationale Lage Auswirkungen auf die niederländische Ökonomie, jedoch hätte sie das Wachstumsvermögen im Jahr 2015 nicht wesentlich beeinflusst.

Die präsentierten Zahlen aus dem vergangenen Jahr lassen die Prognose zu, dass das Wachstum der niederländischen Wirtschaft anhalten wird und von der Gesamtwirtschaft getragen wird. Unternehmen investierten 10 Prozent mehr als im Vorjahr, der Export stieg um 3,7 Prozent und der Konsum nahm mit 1,1 Prozent zu. Auch die industrielle Produktion war im Dezember höher als in den vier Jahren zuvor. Auffällig ist das starke Wachstum in der Zeitarbeitsbranche, traditionell ein Zeichen dafür, dass Unternehmen wieder zuversichtlich sind.

Aus den vorgelegten Daten wurde allerdings auch ersichtlich, dass die Drosselung der Erdgasförderung einen starken Effekt auf die Wirtschaftszahlen hatte. Berechnungen des Statistikamtes CBS zufolge, wäre das Wachstum ohne diesen Effekt um 0,4 Prozent höher gewesen.

Laut Minister Kamp gebe es jedoch auch einige Faktoren, die das Wirtschaftswachstum in Zukunft bremsen könnten. Als Beispiel nannte er die Wachstumsabschwächung in den aufstrebenden Wirtschaftsnationen, den niedrigen Ölpreis und die Sorgen über eine mögliche Abkühlung der amerikanischen Wirtschaft und der deutschen Industrie. Auch müssten die wirtschaftlichen Risiken bedacht werden, die sich aufgrund der starken Asylmigration einstellen.

Delegation des EU-Bundestagsausschusses zu Besuch in Den Haag

Den Haag, 22. Januar 2016

Eine Delegation des EU-Bundestagsausschusses war am Donnerstag, 21. Januar 2016, zu einem Arbeitsbesuch in Den Haag. In den Räumen der Deutsch- Niederländischen Handelskammer (DNHK) sprachen sieben Abgeordnete mit dem deutschen Botschafter Franz-Josef Kremp, dem DNHK-Präsidenten Ab van der Touw und Geschäftsführer Günter Gülker über wirtschaftspolitische Themen, die die Niederlande, Deutschland und Europa derzeit beschäftigen.

Ein wichtiger Gegenstand des Gesprächs war die niederländische EU-Ratspräsidentschaft in der ersten Hälfte dieses Jahres. Die Delegation interessierte sich für die Prioritäten der Niederlande in dieser Periode. Anschließend sprach man über zentrale Themen wie die Flüchtlingspolitik, die Möglichkeit eines gemeinsamen Energiemarktes und die notwendige Verbesserung der Infrastruktur zwischen beiden Ländern.

Im Rahmen des zuletzt genannten Themas wurde ausdrücklich die Bestrebung formuliert, grenzüberschreitende Verkehrsverbindungen zu verbessern. Angedacht ist eine schnelle Zugverbindung zwischen der Region Eindhoven und Düsseldorf, die bereits von den Bürgermeistern dieser Städte vorgeschlagen wurde. Auch die Anbindung der deutschen Industriezentren an die Überseehäfen Amsterdam und Rotterdam soll verbessert werden.

„Die Niederlande und Deutschland können in vielen Bereichen gemeinsam eine Vorreiterrolle einnehmen“, erklärte DNHK-Geschäftsführer Günter Gülker nach dem Gespräch. “Dazu ist es notwendig, über Diskussionen und Themen auf beiden Seiten der Grenze in ständigem Austausch zu stehen. Nur so können wir in Europa zusammenarbeiten und bedeutende Aufgaben verwirklichen.”

SUSA gewinnt Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2015

Arnheim, 5. November 2015

Die Studenten-Zeitarbeitsfirma SUSA hat den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2015 gewonnen. Die Firma aus Utrecht, die sich zusammen mit der Telekom Deutschland bewarb, setzte sich gegen 30 andere Kandidaten aus beiden Ländern durch. SUSA vermittelt Studenten als Zeitarbeiter an Unternehmen. Aufgrund ihrer Flexibilität, ihrer kommunikativen Stärke und ihrem erfrischenden Blick eignen sie sich außerordentlich gut als Mitarbeiter im Kundenservice. Zusammen mit Telekom Deutschland passte SUSA das von ihr entwickelte ‚Poolconcept‘ an den deutschen Markt an. Hierdurch wird die Flexibilität hunderter Studenten auf die sich täglich verändernden Bedürfnissen der Kunden abgestimmt. Das Besondere an diesem Projekt ist die Tatsache, dass der gesamte Anwerbungs- und Auswahlprozess sowie die Personalplanung von den Niederlanden aus betreut wird. Dabei werden moderne Kommunikationsmittel wie Social Media und Skype eingesetzt.

“Diese Auszeichnung ist eine Krone auf unsere Arbeit", sagte SUSA-Geschäftsführer Remco Pouw, der den Preis zusammen mit Andreas Kalwach von Telekom Deutschland aus den Händen des deutschen Botschafters Franz Josef Kremp entgegennehmen durfte. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr zum achten Mal von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) ausgeschrieben.

„Das Projekt von SUSA und Telekom Deutschland ist ein großartiges Beispiel der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit“ betonte DNHK-Geschäftsführer Günter Gülker: „Niederländische Flexibilität als erfolgreiches Exportprodukt“. Über 3.000 Personen hatten in den vergangenen Wochen auf der Homepage der Handelskammer für ihren favorisierten Kandidaten gestimmt. SUSA gewann letztendlich mit einer großen Mehrheit der Stimmen.

Neben SUSA waren noch vier weitere Unternehmen im Rennen um den Preis: Das Medienbüro Cape Rock aus Amsterdam, Wayss & Freytag Ingenieurbau – eine Tochtergesellschaft der niederländischen BAM-Gruppe, der niederländische e-Mental-Health-Anbieter Minddistrict und das deutsche Kreditstart-Up Funding Circle (ehemals ZenCap).

Der Deutsch-Niederländische Wirtschaftspreis wird seit 2008 jährlich von der DNHK vergeben. Es ist eine Auszeichnung für Unternehmen, die in der grenzüberschreitenden Wirtschaft besondere Akzente setzen oder besondere Erfolge verbuchen können. In diesem Jahr fand die Preisverleihung im Hauptsitz des Netzbetreibers Tennet in Arnheim statt. Mel Kroon, CEO bei Tennet, hielt eingangs eine Rede zur Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden im Energiesektor.

“DNHK vor Ort” bei BASF im niederländischen Heerenveen

Heerenveen, 15. Oktober 2015

Deutsche und niederländische Unternehmer haben am Mittwoch, 28. Oktober 2015, die Möglichkeit, eine exklusive Führung durch die Produktionsstätte von BASF im niederländischen Heerenveen zu erhalten. Der Unternehmensbesuch wird von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) organisiert und bietet den Teilnehmern Einblicke in die Forschungs- und Produktionsprozesse des Chemiefabrikanten. Nach einer Präsentation und der Führung können die Teilnehmer während eines Netzwerk-Umtrunks neue Kontakte knüpfen.

Am Standort Heerenveen werden wassergetragene Polymerprodukte und Additive entwickelt, produziert und distribuiert. Mit beiden Produkten wird die Beschichtungs- und Tintendruckindustrie beliefert. Die Additive werden außerdem in Kunststoffen und elektronischen Materialien verwendet. In der Niederlassung in Heerenveen arbeiten rund 235 der insgesamt 800 Arbeitnehmer, die BASF in den Niederlanden beschäftigt.

Seit 150 stellt BASF Chemie her. Das Produktportfolio besteht aus Chemikalien, Kunstoffen, Veredlungsprodukten, Pflanzenschutzmitteln sowie Öl und Gas. Durch Wissenschaft und Innovation hilft das Unternehmen seinen Kunden bei der Antwortsuche auf gegenwärtige und zukünftige Bedürfnisse des Zusammenlebens. Die Produkte und Lösungen tragen zum Schutz natürlicher Reichtümer bei, sichern die Lebensmittelversorgung ab und verbessern die Lebensqualität. BASF erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von mehr als 74 Mrd. Euro und zählte am Ende desselben Jahres ungefähr 113.000 Mitarbeiter.

Die deutsch-niederländische Veranstaltungsreihe „DNHK vor Ort“ besucht regelmäßig besondere Industrieunternehmen beider Länder. Hierzu lädt die Handelskammer neben ihren Mitgliedsunternehmen auch Teilnehmer aus anverwandten Branchen ein. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, die Teilnahme kostenlos. Anmeldungen sind noch bis zum 23. Oktober 2015 möglich.

Anmeldung: Claudia Jansen, Tel.: 0031(0)70 3114 163, E-Mail: c.jansen(at)dnhk.org

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Fünf Unternehmen nominiert für Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2015

Den Haag, 1. Oktober 2015

Fünf Unternehmen sind für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2015 nominiert. Ab heute kann für die Medienagentur Cape Rock, das Zeitarbeitsbüro für Studenten SUSA, das Bauunternehmen Wayss & Freytag, den E-Health-Anbieter Minddistrict und die Kreditplattform Zencap abgestimmt werden. Eine Jury der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) nominierte die fünf Kandidaten aus insgesamt 31 Bewerbungen.  Die Wahl auf der Webseite der Handelskammer, www.dnhk.org, läuft noch bis zum 30. Oktober 2015. 

Der Deutsch-Niederländische Wirtschaftspreis wird in diesem Jahr zum achten Mal von der Handelskammer verliehen, um besondere Innovationen und Erfolge im grenzüberschreitenden Geschäftsleben hervorzuheben. Es ist zugleich die renommierteste Auszeichnung auf diesem Gebiet. Im vergangenen Jahr gewann der deutsche Audiospezialist Teufel, der mit nur einem kleinen Team aus Berlin den niederländischen Online-Audiomarkt eroberte, den Preis.

„Auch in diesem Jahr haben wir eine große Anzahl qualitativ hochwertiger Einsendungen erhalten“, sagt DNHK-Präsident Ab van der Touw. Die Jury musste sich ihm zufolge einer schweren Entscheidung stellen. „Letztendlich haben wir uns für diese fünf Kandidaten entschieden, da jeder Einzelne auf seine eigene Art und Weise für erfolgreiche Unternehmensaktivitäten mit grenzüberschreitendem Charakter steht.“ Alle Nominierten zeigen laut der DNHK auf besondere Art und Weise, wie man als Unternehmen im bilateralen Betriebsleben Akzente setzen kann.

Die Medienagentur Cape Rock begleitete den deutschen Fernsehsender ZDF bei der Entwicklung des neuen Nachrichtenformats heute+, das sich durch die Verbreitung von Nachrichten per Video auf mobile Endgeräte an ein junges Publikum richtet. Für dieses neue Format entwickelte die Agentur aus Amsterdam ein Logo im Responsive Design sowie das Programmdesign, einen Infographics-Toolkit und ein virtuelles Studio. Die Herausforderung für Cape Rock bestand darin, einen neuen urbanen Stil zu entwickeln, der ein junges Publikum anspricht, aber immer noch zur Marke ZDF passt.

Das Zeitarbeitsbüro für Studenten SUSA aus Utrecht entwickelte in den Niederlanden das „Poolconcept“, wobei die Flexibilität von Studenten eingesetzt wird, um den sich täglich ändernden Kundenwünschen von Unternehmen wie Miele, CZ und Essent gerecht zu werden. Zusammen mit der Telekom Deutschland hat SUSA dieses Konzept für den deutschen Markt zugeschnitten. Inzwischen arbeiten rund 350 SUSA-Studenten verteilt über fünf deutsche Städte für die Telekom Deutschland. Die Anwerbung und Personalplanung organisiert SUSA vollständig von ihrem Hauptsitz in Utrecht aus. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Telekom Deutschland ist SUSA nun bereits mit anderen deutschen Unternehmen im Gespräch.

Das Büro Wayss & Freytag Ingenieurbau AG baut zusammen mit Weyss & Freytag Spezialtiefbau AG und BAM Infra, allesamt der Koninklijke BAM Groep zugehörig, eine neue fünfte Schleusenkammer im Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel. Es handelt sich um das aktuell größte Wasserbauprojekt Deutschlands. Aufgrund des internationalen Projektteams profitieren diverse Subunternehmer aus beiden Ländern von diesem Bauprojekt. Viele Unternehmen, sowohl aus den Niederlanden als auch aus Deutschland, erhalten durch diese Zusammenarbeit erstmalig Zugang zum Nachbarmarkt.

Minddistrict ist als Anbieter von E-Mental-Health bereits seit einiger Zeit mit einer eigenen GmbH auf dem deutschen Markt aktiv. Begonnen hat das niederländische Unternehmen als Start-Up, mittlerweile handelt es sich um ein  gesundes Unternehmen mit stabilem Umsatzwachstum. Die unlängst geschlossene Partnerschaft mit den deutschen Asklepios-Kliniken könnte ein Wendepunkt auf dem Weg zur weiteren Verbreitung von E-Health in Deutschland bedeuten. Minddistrict erfüllt nicht nur die strengen deutschen Datenschutzregeln, das Unternehmen weiß sich auch kontinuierlich neu zu erfinden, angetrieben von den Anforderungen beider Märkte. Darüber hinaus nimmt Minddistrict an mehreren grenzüberschreitenden Forschungsprojekten teil.

Das deutsche Start-Up Zencap ist der am schnellsten wachsende Online-Marktplatz für Unternehmensfinanzierung in Europa. In Zeiten, in denen Banken kleinen und mittelgroßen Unternehmen kaum noch Kredite gewähren, bietet Zencap eine Lösung. Unternehmen können innerhalb von 15 Minuten einen Kreditantrag stellen und erhalten binnen 48 Stunden eine Reaktion von einem erfahrenen Risikoanalysten. Wenn sich das Projekt als geeignet herausstellt, wird eine Kampagne zur Finanzierung durch private und institutionelle Investoren gestartet. In den sieben Monaten, in denen Zencap nun in den Niederlanden aktiv ist, wurde bereits 60 Unternehmern zu einem Kreditvolumen in Höhe von rund 40 Millionen Euro verholfen.

Der Gewinner des Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreises 2015 wird am Donnerstag, 5. November 2015, während einer festlichen Veranstaltung im Hauptsitz des niederländischen Netzbetreibers Tennet in Arnheim bekannt gegeben.

Link zur Abstimmung: http://www.dnhk.org/veranstaltungen/deutsch-niederlaendischer-wirtschaftspreis/

Kontakt: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Niels Koekoek, tel. 0031 (0)70 3114 133, E-Mail: n.koekoek@dnhk.org 

Niederländisch für den geschäftlichen Kontakt lernen

Dortmund, 4. August 2015

Die schriftliche und mündliche Korrespondenz mit Niederländern zu verbessern, das ist das Thema des Seminars „Geschäftsniederländisch“ von Donnerstag, 24., bis Freitag, 25. September 2015, jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr in Dortmund. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert das Training gemeinsam mit dem Taleninstituut Nederland und der IHK zu Dortmund. 

 „Viele Deutsche haben zwar eine gewisse Grundkenntnis der niederländischen Sprache, aber für einen Geschäftsbrief oder eine Verhandlung ist das nicht ausreichend“, sagt Maricelle Tiben, Sprachtrainerin beim Taleninstituut Nederland und Dozentin des Seminars. „Dazu kommen die unbekannten niederländischen Umgangsformen und die Kulturunterschiede, die zu Irritationen führen können.“ Während dieses Seminars lernen die Teilnehmer, wie sie effektiv und zielgerichtet mit ihren niederländischen Kunden, Lieferanten, Kollegen oder anderen Geschäftspartnern per Geschäftsbrief, Email, Telefon oder in einem Meeting kommunizieren. Außerdem wird die niederländische Sprache mit ihren grammatikalischen Besonderheiten und speziellen Ausdrücken unter die Lupe genommen. Durch individuelles Feedback lernen die Teilnehmer, welche Fehler sie bei der Aussprache, beim Wortschatz und bei der Grammatik künftig vermeiden können

Dieses Seminar richtet sich an Manager und Mitarbeiter von Unternehmen, die geschäftlichen Kontakt mit niederländischen Kunden und Kollegen pflegen und ihre niederländischen Sprachkenntnisse weiter ausbauen möchten. Es können maximal 10 Personen teilnehmen. Um erfolgreich am Seminar teilnehmen zu können, sind Grundkenntnisse der niederländischen Sprache notwendig, die vorab in einem Intake-Gespräch geprüft werden. Die Teilnahmekosten betragen 699,- € (zzgl. Mwst., inklusive Reader, Essen/Trinken tagsüber, ein Abendessen) oder 799,- € (zzgl. Mwst., inklusive Reader, Essen/Trinken tagsüber, ein Abendessen, eine Übernachtung mit Frühstück). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.


Anmeldung:
Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Mekelenkamp, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.mekelenkamp@dnhk.org oder online über unsere Website www.dnhk.org/seminars 

Direkter Link: 
www.dnhk.org/seminars/geschaeftsnl

Unternehmerreise Niederlande zur Messe „ENERGIE 2015“

Den Bosch, 27. Juli 2015

Firmen aus Nordrhein-Westfalen (NRW), die im Marktsegment Erneuerbare Energien (EE) und Energieeffizienz (EEF) tätig sind, haben am Dienstag, 6. Oktober und Mittwoch, 7. Oktober 2015, während einer Unternehmerreise zur niederländischen Fachmesse ENERGIE 2015 die Möglichkeit, potenzielle niederländische Geschäftspartner kennenzulernen. Die Unternehmerreise wird von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) im Auftrag von NRW.International und in Zusammenarbeit mit der IHK Dortmund organisiert.

Im Vorfeld der Reise akquiriert die DNHK für die deutschen Teilnehmer potenzielle niederländische Vertriebspartner oder Kunden. Nach der individuellen Anreise aus NRW erfolgen am Dienstag, 6. Oktober, zwei Firmenbesichtigungen, die abhängig von den Themenschwerpunkten der Teilnehmer geplant werden. Am Mittwoch, 7. Oktober, finden die Gespräche mit potenziellen niederländischen Partnern (Kooperationsbörse) auf der Messe ENERGIE 2015 statt. Die Reise richtet sich an Unternehmen aus den Branchen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, wie zum Beispiel Windenergie, Biomasse, Wärmepumpen, Solar, Geothermie, Gebäudesanierungen oder Smart Grids.

Der niederländische Markt für erneuerbare Energien (EE) und Energieeffizienz (EEF) bietet ein großes Wachstumspotenzial. Der Energieendverbrauch steigt jährlich um sieben Prozent. Erneuerbare Energien haben derzeit nur einen Anteil von 4,4 Prozent an der gesamten niederländischen Energieproduktion. Dieser Anteil soll sich auf Initiative der niederländischen Regierung bis zum Jahr 2023 auf 16 Prozent erhöhen. Bis 2050 soll die niederländische Wirtschaft sogar vollständig energieneutral sein. Dafür setzen die Niederlande insbesondere auf internationale Kooperationen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss allerdings die Dynamik aller regenerativen Quellen deutlich zunehmen. Daher ist insbesondere die Nachfrage nach Technik und Wissen aus Deutschland sehr hoch.

Die Teilnahmekosten der Unternehmerreise betragen 670 Euro (inkl. Verpflegungskosten, zzgl. MwSt.). Darin enthalten sind auch die Kosten für die Übersetzung der Firmenprofile und für die gezielte individuelle Vertriebspartnervermittlung. Eine Anmeldung ist bis zum 19. August 2015 über die DNHK möglich. Aufgrund beschränkter Teilnehmerzahlen werden die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Nähere Infos und Anmeldung:
Felix Kramer, Tel. 0031(0)70 3114 168, E-Mail: f.kramer@dnhk.org

DNHK jetzt 1200 Mitglieder stark

Den Haag, 23. Juli 2015

Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) in Den Haag hat ihr 1.200. Mitgliedsunternehmen gewonnen. Das Netzwerk der DNHK wächst nun schon seit einigen Jahren sowohl auf deutscher als auch auf niederländischer Seite stetig: „Bei den niederländischen Unternehmen stand Deutschland gerade während der Wirtschaftskrise in den vergangenen Jahren sehr im Blickpunkt. Dieses Interesse nimmt nun, wo auch im eigenen Land die Wirtschaft wieder an Fahrt gewinnt, weiter zu”, sagt DNHK-Geschäftsführer Günter Gülker: „Deutsche Unternehmer schauen seit es in den Niederlanden wirtschaftlich wieder aufwärts geht mit zunehmendem Interesse auf ihr westliches Nachbarland.” 

Neben geschäftlichen Kontakten geht es den Unternehmern vor allem darum, sich gezielt über geschäftliche Tätigkeiten im Nachbarland zu informieren. Dabei kann es um ganz allgemeine Marktinformationen gehen. Oft haben Unternehmen aber auch sehr spezielle branchenspezifische Fragen oder auch juristische, steuerliche und personelle Fragen. Daher bietet die DNHK eine Reihe von individuellen Beratungsleistungen und Seminaren an, in denen deutsche Unternehmen alles über die Rahmenbedingungen auf dem niederländischen Markterfahren. Die Themenpalette reicht dabei von Fragen des Arbeitsrecht, Besonderheiten beim Marketing und steuerlichen Unterschieden bis hin zu Niederländisch-Sprachkursen für den Business-Alltag. „Wir sehen immer wieder, dass Erfolg auf dem niederländischen Markt sehr stark davon abhängt, die Sichtweise unserer Nachbarn zu verstehen und sich auf die Unterschiede professionell einzustellen”, so Gülker. Ein wesentlicher Aspekt sei dabei der Erfahrungsaustausch innerhalb des DNHK-Netzwerks. Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen biete die DNHK ein Forum zur Begegnung von Unternehmen aus beiden Ländern, zum Knüpfen von Branchenkontakten und zum Dialog mit Entscheidern.

Die Deutsch-Niederländische Handelskammer unterstützt Unternehmen nun schon mehr als ein Jahrhundert bei ihren geschäftlichen Aktivitäten auf dem Nachbarmarkt. In diesem Jahr ist es 110 Jahre her, das die „Erste Niederländische Kaufmannsgilde” – der Vorläufer der DNHK – in Düsseldorf gegründet wurde. Seither hat sich die Organisation für den Abbau von Handelsbarrieren und das Stimulieren der beiderseitigen wirtschaftlichen Beziehungen eingesetzt.

Deutsch-Niederländischer Wirtschaftspreis 2015 ausgeschrieben

Den Haag, 14. Juli 2015

Innovative Unternehmen können sich ab heute wieder mit ihren erfolgreichen Projekten für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis bewerben. Die renommierte Auszeichnung wird in diesem Jahr bereits zum achten Mal von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) in Den Haag vergeben. Sie zeichnet Unternehmen aus beiden Ländern aus, die sich im grenzüberschreitenden Geschäftsleben besonders hervorheben.

Innovation ist eine wichtige Voraussetzung, um für den Preis berücksichtigt zu werden. Unternehmen können sich jedoch nicht nur mit innovativen Prozessen oder neuen Entwicklungen bewerben, sondern auch wenn sie besondere wirtschaftliche Impulse in beiden Ländern oder in bestimmten Regionen geben. Erfolgreiche Marketingkampagnen oder allgemeine unternehmerische Erfolge können ebenfalls Grund für eine Nominierung sein.

„Für alle Unternehmen, die für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis in Betracht kommen möchten, gilt, dass sie sich im grenzüberschreitenden Umfeld bewegen und gerade durch dieses internationale Engagement besondere Erfolge erzielen“, sagt DNHK-Präsident Ab van der Touw. Gerade mittelständische Unternehmen hätten gute Chancen, für den Preis berücksichtigt zu werden. Im vergangenen Jahr ging der Preis an Lautsprecher Teufel, ein Spezialist für Hifi-Boxen und Heimkino-Systeme aus Berlin. Das international renommierte Unternehmen setzte sich gegen 33 Mitbewerber aus beiden Ländern durch. Die Berliner hatten es geschafft, mit einem kleinen Team niederländischer Mitarbeiter von Deutschland aus den Online-Markt im Nachbarland zu erobern. Das in den Niederlanden erfolgreiche Konzept wird jetzt als Musterbeispiel für weiteres ausländisches Wachstum genutzt.

Die Bewerbungsphase läuft bis Freitag, 11. September 2015. Ein Bewerbungsformular steht auf der Internetseite der DNHK, www.dnhk.org, zur Verfügung. Eine Jury der Handelskammer wird anschließend aus allen Bewerbern die Kandidaten für den Preis nominieren. Die Wahl des Gewinners erfolgt online durch die Unternehmerschaft selbst. Am Donnerstag, 5. November 2015 soll der neue Preisträger im Rahmen einer feierlichen Verleihung bekannt gegeben werden.

Direkter Link: http://www.dnhk.org/veranstaltungen/deutsch-niederlaendischer-wirtschaftspreis/

Kontakt: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Joachim Schwichtenberg, Tel. 0031 (0)70 3114 157, E-Mail j.schwichtenberg(at)dnhk.org  

DNHK-Seminare 2015 gehen in die zweite Runde

Den Haag, 8. Juli 2015

Marketingstrategien, Steuervorschriften und Sprachbarrieren: Das Seminarprogramm der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) für das zweite Halbjahr 2015 hilft Unternehmern, leichter auf dem niederländischen Markt Fuß zu fassen oder ihre Aktivitäten im Nachbarland auszuweiten. Die 19 Workshops richten sich gezielt an kleine und mittelständische Unternehmen. „Die Teilnehmer haben nicht nur die Chance, sich weiterzuentwickeln. Sie können sich auch mit anderen Unternehmen austauschen, die ähnliche Erfahrungen auf dem niederländischen Markt machen”, sagt Marlies Mekelenkamp, verantwortlich für die Seminare der DNHK.

Die Niederlande nehmen u.a. durch die Hochseehäfen in Rotterdam und Amsterdam für viele deutsche Unternehmen eine geographisch bedeutsame Rolle ein. So lernen die Teilnehmer des Seminars „Logistik und Transport in den Niederlanden“ am Mittwoch, 11. November 2015, auf dem Flughafen Weeze die besonderen logistischen und juristischen Rahmenbedingen in den Niederlanden kennen. Im Workshop „Crashkurs: Niederlande-Knigge“ am Dienstag, 17. November 2015, in Bonn bekommen die Teilnehmer Tipps zum richtigen Umgang mit dem niederländischen Geschäftspartner.

Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf steuerlichen und rechtlichen Unterschieden zwischen den Niederlanden und Deutschland. Neu im Angebot dieses Jahr ist das Seminar „Steuerliches Know How für die Niederlande“, das am Donnerstag, 12. November 2015, in Mönchengladbach stattfindet. Unternehmer lernen in diesem Workshop alles über grenzüberschreitendes Arbeiten und Investieren sowie die aktuellen Auswirkungen des neuen Doppelbesteuerungs-abkommens. Für Personaler mit niederländischen Mitarbeitern eignet sich das Seminar „Keine Akte – keine Kündigung: das niederländische Kündigungsrecht“ am Dienstag, 8. September 2015, in Bocholt. Die Teilnehmer lernen, welche Unterlagen für die Unterbauung einer Kündigung neuerdings nach niederländischem Recht benötigt werden und welche Schritte bei Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit unternommen werden müssen.

Der Preis für ein Tagesseminar beträgt 349 Euro, Halbtagsseminare kosten 199 Euro. DNHK-Mitglieder erhalten 20 Prozent Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr. Das komplette DNHK-Seminarprogramm ist auf der Internetseite www.dnhk.org/seminars zu finden.

INFO KASTEN SOMMERAKTION
Für Anmeldungen vom 15. Juli bis zum 31. Juli 2015 gewährt die DNHK einen um 10 Prozent ermäßigten Tarif auf alle Seminare des zweiten Halbjahres. Zudem erhalten Unternehmen diesen Sommer auch 10 Prozent Ermäßigung bei der Buchung eines maßgeschneiderten Inhouse Trainings oder einer DNHK Speech. Nähere Informationen unter www.dnhk.org/seminars

Anmeldungen: Deutsch-Niederländische Handelskammer, Marlies Mekelenkamp,
Tel. 0031 (0)70 3114 156, E-Mail: m.mekelenkamp(at)dnhk.org

Zu den Seminaren gelangen Sie hier

„DNHK vor Ort“ zu Gast bei BAE Batterien

Berlin, 8. Juni 2015

Die Berliner Firma BAE Batterien öffnet am Dienstag, 23. Juni 2015, seine Türen für deutsche und niederländische Unternehmer, die einen Blick hinter die Kulissen des Chemieunternehmens werfen möchten. Der Unternehmensbesuch wird von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „DNHK vor Ort“ organisiert und richtet sich an Unternehmen aus anverwandten Branchen sowie interessierte Betriebe aus dem Großraum Berlin.

„Wegen seiner innovativen technischen Lösungen gilt BAE als Paradebeispiel eines international erfolgreichen Chemieunternehmens“, so Günter Gülker, Geschäftsführer der DNHK: „In enger Zusammenarbeit mit Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen arbeitet die Firma ständig an der weiteren Optimierung seiner Umwelttechnik.“ Der niederländische Geschäftsführer der Firma BAE, Jan IJspeert, verdeutlicht: „Blei-Säure Batterien spielen bei der Reduzierung der CO2 -Bilanz eine entscheidende Rolle. In einer umweltfreundlichen Kombination mit erneuerbaren Energien, z.B. mit Photovoltaiksystemen, können sie beispielsweise traditionelle Dieselgeneratoren ersetzen. Die erzeugte Energie wird dann in der Batterie zwischengespeichert und bei Bedarf an den Konsumenten abgegeben.“

Die Firma BAE Batterien ist ein inhabergeführtes Traditionsunternehmen, das seit 1899 Blei-Säure Batterien für den industriellen Gebrauch produziert und weltweit exportiert. Die über 180 Beschäftigten der Berliner Firma produzieren neben Solarbatterien für Industriesysteme und Privathaushalte auch stationäre Batterien für Banken, Krankenhäuser und Datenzentren. Auch in Schienenfahrzeugen sowie in der Traktionstechnik werden Erzeugnisse von BAE eingesetzt.
Die deutsch-niederländische Veranstaltungsreihe „DNHK vor Ort“ besucht regelmäßig besondere Industrieunternehmen beider Länder. Hierzu lädt die Handelskammer neben ihren Mitgliedsunternehmen auch Teilnehmer aus anverwandten Branchen ein. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, die Teilnahme kostenlos. Anmeldungen sind noch bis zum 14. Juni 2015 möglich.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Claudia Jansen, Tel.: 0031 (0)70 3114163, E-Mail: c.jansen(at)dnhk.org oder online auf www.dnhk.org

Direkter Link: http://www.dnhk.org/veranstaltungen/veranstaltungskalender/event/events/dnhk-vor-ort-bei-bae-batterien/

Seminar über Geschäftsführung in den Niederlanden

Osnabrück, 5. Juni 2015

Alle Fragen rund um die Stellung eines Geschäftsführers in den Niederlanden beantwortet das Seminar „Geschäftsführer in den Niederlanden“ am Mittwoch, 17. Juni 2015, 13.30 bis 17.30 Uhr in Osnabrück. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert das Seminar gemeinsam mit der Kanzlei KienhuisHoving aus Enschede und der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim.

Der Geschäftsführer einer Gesellschaft nimmt im niederländischen Recht in verschiedener Hinsicht eine besondere Stellung ein. „In den Niederlanden muss der Geschäftsführer einer Gesellschaft, anders als in Deutschland, nicht immer eine natürliche Person sein, sondern kann eine juristische Person sein” sagt Dr. Arjen Westerdijk, Rechtsanwalt bei der Kanzlei KienhuisHoving und Dozent des Seminars. „Dies bedeutet aber nicht, dass der Geschäftsführer niemals persönlich haftbar gemacht werden kann.“

Während des Seminars bekommen die Teilnehmer einen Einblick über die Rechte und Pflichten von Geschäftsführern und einen Überblick über die Konsequenzen, die bestimmte Rechtsgeschäfte nach sich ziehen können. Dabei wird insbesondere auch auf die aktuelle Gesetzesänderung im Nachbarland eingegangen.

Das Seminar richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und deren Berater von (künftigen) Unternehmen in den Niederlanden im Hinblick auf Fragen rund um die Stellung eines Geschäftsführers. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Die Kosten für das Seminar betragen 199 Euro (zzgl. MwSt.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.komorowski@dnhk.org oder online über unsere Website www.dnhk.org/seminars

Direkter Link: www.dnhk.org/seminars/geschaeftsfuehrer

„DNHK vor Ort“ zu Gast bei HOCHTIEF/SAAone

Diemen, 4. Juni 2015

Deutschen und niederländischen Unternehmern bietet sich am Mittwoch, 1. Juli 2015, die Möglichkeit, an einer exklusiven Führung über das Baugelände des Verkehrsprojektes SAAone teilzunehmen. Gastgeber dieses Unternehmensbesuches, der von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) organisiert wird, ist der deutsche Baukonzern HOCHTIEF. Zusammen mit den niederländischen Unternehmen Volker Wessels, Boskalis und dem Dutch Infrastructure Fund bilden die Deutschen das Konsortium SAAone.

„Die Zusammenarbeit deutscher und niederländischer Baukonzerne innerhalb eines Konsortiums mit einer niederländischen Behörde hat Vorbildcharakter“, so DNHK-Geschäftsführer Günter Gülker. „Es ist eine hervorragende Chance, voneinander zu lernen, wobei jeder einzelne Partner seine Stärken einbringen kann.“ SAAone schreibt als bisher größtes Infrastrukturprojekt in den Niederlanden Verkehrsgeschichte. Das Projekt beinhaltet nicht nur die Planung und den Bau, sondern auch die Finanzierung, den Betrieb, die Wartung sowie die Instandhaltung der wichtigen Autobahnstrecke zwischen Amsterdam und Almere und zwar eine jeweilige Teilstrecke der A1 und der A6. Das gesamte Projektbudget beträgt über eine Milliarde Euro. Damit ist SAAone nicht nur das bisher größte PPP-Projekt in den Niederlanden, sondern auch das größte Projekt, das je von Rijkswaterstaat, der Ausführungsorganisation des niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Umwelt, ausgeschrieben wurde.

Das Bankenkonsortium, das dieses Projekt finanziert, besteht aus elf internationalen Banken, unter denen sich auch einige Deutsche befinden. Auch die Europäische Investitionsbank ist beteiligt. Während des Projektes wird das SAAone-Konsortium 60 Bauwerke realisieren, 8,5 km Lärmschutzwände errichten, 138 km (1.000.000 Tonnen) Asphalt verlegen und circa 9 Millionen m³ Sand verarbeiten. Die Durchführung des Projektes sollte 2020 abgeschlossen sein. Während „DNHK vor Ort“ fahren die Teilnehmer entlang der Baustrecke zwischen Diemen und Almere und stoppen bei den wichtigsten Baustellen.

Die deutsch-niederländische Veranstaltungsreihe „DNHK vor Ort“ besucht regelmäßig besondere Industrieunternehmen in beiden Ländern. Hierzu lädt die Handelskammer neben ihren Mitgliedsunternehmen auch Teilnehmer aus anverwandten Branchen ein. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, die Teilnahme kostenlos. Anmeldungen sind noch bis zum 23. Juni 2015 möglich.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Claudia Jansen, Tel.: 0031 (0)70 3114163, E-Mail: c.jansen(at)dnhk.org oder online auf www.dnhk.org

Direkter Link zur Veranstaltung: www.dnhk.org/veranstaltungen/veranstaltungskalender/event/events/dnhk-vor-ort-bei-hochtief

Deutsch-Niederländisches Wirtschaftsforum in Münster

Münster, 27. Mai

Die Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden ist Thema eines bilateralen Wirtschaftsforums, das am Mittwoch, 24. Juni 2015, von 13.30 bis 17.30 Uhr in Münster stattfindet. Die Präsidenten der größten Arbeitgeberverbände beider Länder, Ulrich Grillo (BDI) und Hans de Boer (VNO-NCW), werden mit Aart-Jan de Geus (Bertelsmann Stiftung), Kees van Paridon (Erasmus Universität Rotterdam) und Reinhard Zinkann (Miele)das derzeitige bilaterale Wirtschaftsverhältnis erörtern. Organisiert wird das Forum, das den Auftakt zu einer regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungsreihe bildet, vom Zentrum für Niederlande-Studien der Universität Münster und der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) in Den Haag.
   
„Die Vielfalt der geschäftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern ist beachtlich“, so BDI-Vorsitzender Ulrich Grillo: „Vom Energiesektor, der Chemie, der Automobil- und Elektroindustrie bis zum Dienstleistungssektor ist alles vertreten. Beide Länder ergänzen sich hervorragend, wovon jeder Einzelne profitiert.“ Hans de Boer, Vorsitzender der Arbeitgebervereinigung VNO-NCW bestätigt dies: „Deutschland ist nicht nur ein guter Nachbar, sondern auch ein sehr guter Freund, mit dem wir ausgezeichnete Geschäfte machen. Trotzdem bin ich – und mit mir viele andere – davon überzeugt, dass das Potential noch viel größer ist.“

Verschiedene Untersuchungen haben die Auffassungen De Boers in letzter Zeit bestätigt. Dabei stellte sich immer wieder heraus, dass das Gesamtpotential noch nicht vollständig ausgeschöpft ist. Gründe dafür sind unter anderem unzureichendes Wissen über die gegenseitige (Geschäfts-) Kultur sowie abweichende Gesetze und Vorschriften. Auch mangelnde Kenntnisse der deutschen Sprache sind auf niederländischer Seite in zunehmendem Maße ein einschränkender Faktor. Ziel des Forums ist es, diese Engpässe zu inventarisieren und weitere Handlungsschritte aufzuzeigen.

Nach der Eröffnung des Forums durch Friso Wielenga, Direktor des Zentrums für Niederlande-Studien und Ton Lansink, Generalkonsul der Niederlande in Düsseldorf, werden Hans de Boer, Ulrich Grillo und Aart-Jan de Geus ihre Sichtweisen über die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und den Niederlanden darstellen. Im Anschluss werden die drei Hauptredner mit Van Paridon und Zinkann ein Gespräch über Chancen und Risiken des bilateralen Geschäftslebens führen. Das Forum wird mit einem Netzwerkumtrunk abgeschlossen. Die Präsentation und Gesprächsführung übernimmt Journalistin Anna Planken (WDR).   

Mehr Informationen und Anmeldung

Workshop über das niederländische Arbeitsrecht

Bochum, 27. Mai 2015

Was bei der Erstellung eines niederländischen Arbeitsvertrages zu beachten ist, behandelt das Seminar „Workshop: Niederländische Arbeitsverträge“ am Mittwoch, 10. Juni 2015, 13.30 bis 17.30 Uhr in Bochum. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert das Seminar gemeinsam mit der Kanzlei De Kempenaer Advocaten aus Arnheim und der IHK Mittleres Ruhrgebiet.

Die großen Reformen des niederländischen Arbeitsrechts zum Januar und Juni diesen Jahres betreffen besonders die Themen „Kündigungen“ und „Abfindungen“. „Entlässt ein Arbeitgeber einen Mitarbeiter, der mindestens zwei Jahre bei ihm beschäftigt war, so muss er diesem eine Übergangsvergütung zahlen“, sagt Bastian Honerbom, Anwalt bei der Kanzlei De Kempenaer Advocaten und Dozent des Seminars. „Dabei ist unerheblich, ob der Mitarbeiter fest oder nur vorübergehend eingestellt war.“ Auch andere arbeitsvertragliche Klauseln wie Probezeit, Befristungen, Gehalt, Wettbewerb und Vertragsstrafen werden im Seminar besprochen. Auf Wunsch erhalten die Teilnehmer individuelle Tipps für ihr Unternehmen, so dass sie gut auf die Änderungen in den Niederlanden vorbereitet sind.

Das Seminar richtet sich an deutsche Arbeitgeber oder HR-Manager deutscher Unternehmen, die Personal in den Niederlanden beschäftigen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Die Kosten für das Seminar betragen 199 Euro (zzgl. MwSt.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.komorowski@dnhk.org oder online über unsere Website www.dnhk.org/seminars

Direkter Link: www.dnhk.org/seminars/nlarbeitsrecht

CE-Kennzeichnung Bauprodukte ersetzt private Zertifizierungen

Den Haag, 21. Mai 2015

Deutsche Hersteller von Bauprodukten brauchen ab sofort keine speziellen Produktzertifizierungen mehr vorzulegen, um ihre Produkte für den niederländischen Markt zugelassen zu bekommen. Dies ist die Folge der Europäischen Bauprodukte-Verordnung, die eine CE-Kennzeichnung für den europäischen Raum vorschreibt. Obwohl diese Verordnung schon seit dem 1. Juli 2013 existiert, wird ihre Einhaltung erst seit Beginn des Jahres europaweit kontrolliert.

Die Harmonisierung der Zertifizierung und Kennzeichnung vereinfacht deutschen Herstellern den Marktzugang in den Niederlanden, wo bisher private Qualitätssiegel, wie das KOMO-Zertifikat für Bauprodukte als Maßstab galten. Durch Überlappungen der CE-Zertifizierung - über die deutsche Produkte beim Export in die Niederlande in der Regel bereits verfügen - mit national anerkannten Qualitätszertifizierungen, reichte die CE im niederländischen Baualltag häufig nicht aus: „Für deutsche Hersteller erwiesen sich private Zertifizierungen in der Geschäftspraxis als Hindernis für den Verkauf ihrer Produkte“, erläutert Kai Feldmann von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK). „Zum Teil mussten bereits über die CE-Kennzeichnung abgedeckte Merkmale nochmals kostspielig geprüft werden, bevor die Produkte auf dem Markt absetzbar waren.“

Durch das Inkrafttreten der europäischen Verordnung wird diese Situation künftig deutlich verbessert. „Bauunternehmer sind angehalten die Eignung des jeweiligen Produktes in den CE-Leistungserklärungen zu überprüfen“, sagt auch Bob Gieskens, Leiter Branchenentwicklung beim größten Unternehmerverband der niederländischen Baubranche, Bouwend Nederland. Wenn Unternehmen die Zertifizierungsregeln nicht einhalten, können Bußgelder verhängt werden.

Die DNHK begleitet seit vielen Jahren Markterschließungsprojekte im Bausektor. Unternehmen die grenzüberschreitend in diesem Sektor aktiv sind, können sich mit ihren Fragen an die DNHK wenden.

Kontakt: Kai Feldmann, Tel. 0049 2114987 250, E-Mail: k.feldmann@dnhk.org

Netzwerken mit Niederländern

Heerlen, 7. Mai 2015

Wie man den Kontakt zu seinen niederländischen Geschäftspartnern aufbaut und pflegt, ist Thema des Seminars „Netzwerken mit Niederländern“ am Donnerstag, 28. Mai 2015, 13.00 bis 17.00 Uhr, im niederländischen Heerlen. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert das Seminar gemeinsam mit der Beratungsfirma Intercultural Business Improvement (IBI) und der IHK Aachen.

Der Erfolg auf dem niederländischen Markt erfordert nicht nur gute Sprachkenntnisse, sondern auch das Verständnis kultureller Hintergründe und Geschäftsgewohnheiten. „Bietet Ihnen ihr niederländischer Geschäftspartner das „Du“ an, sind Sie damit noch lange nicht im privaten Freundeskreis aufgenommen“, sagt Dr. Ursula Brinkmann, Geschäftsführerin von IBI und Dozentin des Seminars. „Auch das Netzwerken spielt in den Niederlanden eine wesentlich größere Rolle als in Deutschland. Für die Niederländer ist das Netzwerken ein Kinderspiel und das kann zu Problemen mit den ungeübten Deutschen führen.“ Die Teilnehmer werden gezielt auf die Kulturunterschiede zwischen Deutschland und den Niederlanden vorbereitet, um Frustration im Umgang mit dem Geschäftspartner zu vermeiden. Außerdem stellt die Dozentin landestypische Netzwerke vor. Das Gelernte kann dann direkt im Anschluss an das Seminar bei einem typischen niederländischen „Borrel“ (Umtrunk) mit den niederländischen Teilnehmern angewendet werden.

Das Seminar richtet sich an Unternehmer und Manager, die sich geschäftlich mit den Niederlanden befassen und ihre Kontakte und ihr Wissen über ihre Gesprächs- und Geschäftspartner im Nachbarland erweitern wollen. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Die Kosten für das Seminar betragen 199 Euro (zzgl. MwSt.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.komorowski@dnhk.org oder online über unsere Website www.dnhk.org/seminars

Direkter Link: www.dnhk.org/seminars/netzwerken

Seminar über niederländische Rechtsterminologie

Duisburg, 8. April 2015

Welche typischen Rechtsbegriffe die niederländische Sprache enthält und wie sie sich von der deutschen Terminologie unterscheiden, ist Thema des Seminars „Niederländische Rechtsterminologie“ am Dienstag, 21. April 2015, 13.30 bis 17.30 Uhr, in Duisburg. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert das Seminar gemeinsam mit der Niederrheinische IHK Duisburg-Wesel-Kleve.

Wer mit niederländischen Geschäftspartnern juristische Probleme erörtern oder einen Vertrag schließen muss, sollte mit der Rechtsterminologie des Nachbarlandes vertraut sein. Einige deutsche rechtliche Begriffe lassen sich nicht einfach in das Niederländische übersetzen. „Schnell landet man in einer Formulierung, die eine ganz andere Rechtsbedeutung in den Niederlanden hat als in Deutschland“, weiß Viola Heutger, Juristin und Dozentin des Seminars. So gebe es beispielsweise nicht für jedes deutsche Wort nur ein Äquivalent. „Das Wort ,unverzüglich' kennt in den Niederlanden gleich drei Abstufungen: ,terstond', ,onverwijld' und ,met bekwame spoed' “, erklärt Heutger. Die Teilnehmer lernen während des Seminars typische Fallen, schwer übersetzbare Begriffe und Terminologielücken. Außerdem stellt die Dozentin Übersetzungsbücher und hilfreiche Internetseiten vor.

Das Seminar richtet sich nicht nur an juristisch Interessierte, sondern ist auch für Übersetzer geeignet. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Die Kosten für das Seminar betragen 199 Euro (zzgl. MwSt.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.komorowski@dnhk.org oder online über unsere Website www.dnhk.org/seminars

Direkter Link: www.dnhk.org/seminars/rechtterm

Steueroptimierung bei grenzüberschreitenden Unternehmen

Bocholt, 24. März 2015

Wie Unternehmen ihre Steuern bei grenzüberschreitenden Aktivitäten mit den Niederlanden optimieren können, ist Thema des Seminars „Deutsch-niederländische Steueroptimierung für grenzüberschreitende Unternehmen“ am Donnerstag, 16. April 2015, 13.30 bis 17.30 Uhr, in Bocholt. Die Teilnehmer lernen die Unterschiede zwischen den Steuersystemen beider Länder kennen. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert das Seminar gemeinsam mit den Steuerberatungsgesellschaften Taxperience International und LW TAX sowie der IHK Nord Westfalen.

„In grenzüberschreitenden Steuerangelegenheiten gibt es keinen Königsweg für Unternehmer“, sagt Dr. Ansas Wittkowski, Partner bei LW Tax in München und Dozent des Seminars. „Es ist eine Frage der richtigen Kombination.“ Im Seminar werden daher verschiedene Szenarien behandelt, die den Teilnehmern bei ihren Entscheidungen in Steuerfragen helfen sollen. Die behandelten Themen reichen von der richtigen Rechtsformwahl im Nachbarland über Gehaltsstrukturierung für grenzüberschreitender Mitarbeiter bis hin zu Steuervergünstigungen. Zudem werden auch die Konsequenzen des neuen Doppelbesteuerungsabkommens thematisiert, welche einige Steuerfallen bereithalten. „Was ursprünglich gut für ein Unternehmen war, kann jetzt steuerschädlich sein“, warnt Wittkowski. In verschiedenen Workshops lernen die Teilnehmer günstige Steuerentscheidungen für ihr Unternehmen zu treffen und damit steuerliche Risiken zu vermeiden.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Die Kosten für das Seminar betragen 199 Euro (zzgl. MwSt.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.komorowski@dnhk.org oder online über unsere Website www.dnhk.org/seminars

Direkter Link:  www.dnhk.org/seminars/steueroptimierung

Unternehmer informieren sich über den niederländischen Markt

Den Haag, 19. März 2015

Deutschland und die Niederlande unterhalten im europäischen Vergleich die intensivsten Handelsbeziehungen. Allein 2014 betrug das gesamte Handelsvolumen beider Länder 161,3 Mrd. Euro. Natürlich werfen diese intensiven Handelsbeziehungen viele praktische Fragen bei Unternehmern beider Länder auf. Antworten auf rechtliche oder finanzielle Fragestellungen sowie Tipps zum Markteintritt und dem Marktausbau im Nachbarland gibt die DNHK an ihrem New Members‘ Day am Freitag, 27. März 2015, 11-14:00 Uhr, in Den Haag.

An diesem Tag lädt die Handelskammer nicht nur ihre Mitglieder, sondern auch an den deutsch- niederländischen Geschäftsbeziehungen interessierte Unternehmen beider Länder ein, sich über den Handel in und mit dem Nachbarland zu informieren. Mitarbeiter aller DNHK-Abteilungen werden vor Ort individuelle Fragen von der Steuerrückerstattung bis hin zur Handelspartner-suche beantworten.

Dass es nicht nur praktische, sondern auch generelle Wissenslücken hinsichtlich des Handelspartners Niederlande gibt, konstatiert Kurt Imminger von der Gesellschaft für Innovative Marktforschung: „Der Umfang der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und den Niederlanden wird unterschätzt.“ Imminger führte im Auftrag der niederländischen Botschaft eine Studie zum Bild der Niederlande in Deutschland durch, dessen Ergebnisse er auf dem New Members‘ Day präsentieren wird.

Die DNHK veranstaltet den New Members‘ Day bereits seit acht Jahren, um Unternehmer über den Markt im Nachbarland zu informieren. Teilnehmer aus beiden Ländern können an diesem Tag nicht nur Fachwissen einholen, sondern auch Kontakte knüpfen und ihr Netzwerk ausbauen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind ab sofort auf der Internetseite der Handelskammer, www.dnhk.org, möglich.

Kontakt: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Claudia Jansen, Tel. 0031 (0)70 3114 163, E-Mail: c.jansen(at)dnhk.org, www.dnhk.org

Direkter Link zur Anmeldung:

http://www.dnhk.org/veranstaltungen/veranstaltungskalender/event/events/dnhk-new-members-day-1/

Workshop: Vertrieb in den Niederlanden

Kleve, 9. März 2015

Wie Unternehmen ihre Vertriebsaktivitäten auf den niederländischen Markt abstimmen können, ist Thema des Seminars „Erfolgreiche Neukundengewinnung in den Niederlanden“ am Donnerstag, 19. März 2015, 10 bis 17 Uhr, in Kleve. Die Teilnehmer lernen auf interaktive Weise die Unterschiede in der Geschäfts- und Unternehmenskultur des Vertriebes zwischen beiden Ländern kennen. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert das Seminar gemeinsam mit dem Marketing- und Vertriebsberatungsbüro Vendere und der Niederrheinischen IHK Duisburg-Wesel-Kleve.

Während es auf kommerziellem Gebiet kaum Unterschiede gibt, unterscheidet sich die Kundenansprache in beiden Ländern sehr stark. „Angebote sind in den Niederlanden wesentlich kürzer gehalten als in Deutschland“, sagt Jan-Willem van Dam, Vertriebsleiter bei Vendere und Dozent des Seminars. „Während ein deutsches Angebot mehrere Seiten lang sein kann, beschränken sich niederländische Offerten meist auf eine einzige Seite. Niederländische Unternehmen kommen schneller auf den Punkt und sind weniger detail-verliebt.“ Im Seminar lernen die Teilnehmer, worauf es im niederländischen Vertrieb ankommt: von der Marktanalyse über die Beschaffung von Adressdaten und einen erfolgreichen Sales-Pitch bis hin zur Erarbeitung eines individuellen Vertriebskonzeptes im Nachbarland. Nach der Teilnahme am Seminar sind die Unternehmer auf die niederländische Geschäftskultur gut vorbereitet und haben eine klare Verkaufsstrategie vor Augen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Die Kosten für das Seminar betragen 349 Euro (zzgl. MwSt.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.komorowski@dnhk.org oder online über unsere Website www.dnhk.org/seminars

Direkter Link: www.dnhk.org/seminars/neukundengewinnung

Seminar über PR und Werbung in den Niederlanden

Essen, 25. Februar 2015

Wie Unternehmen ihre Marketingaktivitäten auf den niederländischen Markt abstimmen können, ist Thema des Seminars „PR und Werbung in den Niederlanden“ am Dienstag, 10. März 2015, 13.30 bis 18.00 Uhr, in Essen. Die Teilnehmer lernen die wichtigsten Unterschiede zwischen beiden Ländern kennen, die sie bei ihrem Online- und Offlineauftritt berücksichtigen müssen. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert das Seminar gemeinsam mit Donkers Marketing Communicatie, der Agentur Mediamixx und der IHK Essen.

PR und Werbung sind eng mit dem geschäftlichen Erfolg eines Unternehmens verknüpft. Gerade die grenzüberschreitende Kommunikation hält aber gewisse Tücken bereit. „Unternehmen haben nur wenige Sekunden, um potenzielle Kunden zu überzeugen, denn Niederländer sind ungeduldiger als Deutsche, wenn es um Botschaften geht“, sagt Miriam Donkers, Geschäftsführerin von Donkers Marketing Communicatie und Referentin des Seminars. Daher spielt Content-Marketing, bei der die Beratung und Information des Kunden über ein Produkt oder eine Dienstleistung im Vordergrund steht und nicht nur die positive Darstellung eines Unternehmens, in den Niederlanden eine große Rolle.

Neben gezielten Einsatzmöglichkeiten von PR und Werbung in den Niederlanden bekommen die Teilnehmer Tipps und Werkzeuge an die Hand, um die richtigen Entscheidungen für einen niederländischen Onlineauftritt zu treffen. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Die Kosten für das Seminar betragen 199 Euro (zzgl. MwSt.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.komorowski@dnhk.org oder online über unsere Website www.dnhk.org/seminars

Direkter Link:
www.dnhk.org/seminars/prwerbung

Seminar über deutsch-niederländische Verrechnungspreise

Gelsenkirchen, 19. Februar 2015

Risiken, die grenzüberschreitend tätigen Unternehmen bei der fehlerhaften Festsetzung von Verrechnungspreisen entstehen können, sind Thema des Seminars „Verrechnungspreise zwischen Deutschland und den Niederlanden“ am Dienstag, 3. März 2015, 13.30 bis 17.30 Uhr, in Gelsenkirchen. Teilnehmer lernen anhand von Praxisbeispielen die verschiedenen Regelungen zwischen Deutschland und den Niederlanden kennen. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert das Seminar gemeinsam mit KPMG und der IHK Nord Westfalen.

Verrechnungspreise sind festgelegte Preise für interne Lieferungen oder Transaktionen innerhalb deutsch-niederländischer Gesellschaften. Da diese sogenannten internen Verrechnungspreise steuerlich streng kontrolliert werden, entstehen bei Betriebsprüfungen hohe Risiken. „Deshalb ist es sinnvoll, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen“, rät Axel Beaucamp, Senior Manager bei KPMG in Düsseldorf und Trainer des Seminars. „Unternehmen haben schnell das Nachsehen, wenn sie bestimmte Transaktionen nicht vollständig erklären oder rechtfertigen können.“

Das Seminar erläutert Managern und verantwortlichen Mitarbeitern grenzüberschreitender Unternehmen, worauf sie achten müssen und gibt Lösungsvorschläge. Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in ausgewählte Steuerthemen aus den Niederlanden, etwa das Doppelbesteuerungsabkommen oder die Innovations-Box. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Die Kosten für das Seminar betragen 199 Euro (zzgl. MwSt.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.komorowski@dnhk.org oder online über unsere Website www.dnhk.org/seminars


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www.dnhk.org/seminars/verrechnungspreise

DNHK-Seminar über neues niederländisches Arbeitsrecht

Aachen, 9. Februar 2015

Die bisher umfangreichste Reform des niederländischen „Wet werk en zekerheid“ steht im Mittelpunkt des Seminars „Alles wird anders - Das neue niederländische Arbeitsrecht“ am Donnerstag, 26. Februar 2015, 13.30 bis 17.30 Uhr, in Aachen. Teilnehmer lernen, welche weitreichenden Konsequenzen die Reform für sie als Unternehmer hat, worauf sie sich vorbereiten müssen und wie sie Kosten sparen können. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert das Seminar gemeinsam mit der niederländischen Kanzlei DVDW Advocaten und der IHK Aachen.

Zum 1. Januar 2015 ist in den Niederlanden das neue Gesetz in Kraft getreten. „Arbeitgeber müssen eine neue Strategie bestimmen, damit sie keine bösen Überraschungen erleben“, sagt Ann Kathrin Oberbremer, Anwältin bei DVDW Advocaten aus Den Haag und Dozentin des Seminars. Zum einen wird durch das neue Gesetz der Anspruch der Arbeitnehmer auf eine Abfindung vorgeschrieben, zum anderen kann ein Arbeitnehmer künftig eine Entschädigung verlangen, wenn der Arbeitgeber den Vertrag befristet hat und vorgeschriebene Mitteilungspflichten verletzt. Das Seminar geht gezielt auf alle Veränderungen ein und gibt praktische Tipps zur Gestaltung von Arbeitsverträgen sowie zum Kündigungsschutzrecht.

Das Seminar richtet sich an deutsche Arbeitgeber und Personalverantwortliche deutscher Unternehmen, die Mitarbeiter in den Niederlanden haben oder einstellen wollen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Die Kosten für das Seminar betragen 199 Euro (zzgl. MwSt.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.komorowski@dnhk.org oder online über unsere Website www.dnhk.org/seminars

Direkter Link:
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Geschäftsreise: Altersgerechtes Wohnen in den Niederlanden

Den Haag, 4. Februar 2015

Unternehmen aus dem Bausektor können sich bei einer Unternehmerreise vom 19. bis 22. Mai 2015 über Geschäftschancen in den Niederlanden informieren. Im Mittelpunkt der Reise steht das altersgerechte Wohnen. "Zahlreiche Förderprogramme der niederländischen Provinzen und Gemeinden sowie die starke Kaufkraft der niederländischen Senioren bieten deutschen Unternehmen hervorragende Perspektiven", sagt Felix Kramer, Absatzberater der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK). Die DNHK organisiert die Reise.

Schon heute ist jeder achte Niederländer älter als 65 Jahre, die Tendenz ist stark steigend. "2060 werden die Senioren ein Viertel der Bevölkerung ausmachen", sagt Kramer. Die meisten Niederländer wollen zuhause leben und investieren daher gezielt in barrierefreie Wohnkonzepte. Deutsche Produkte und Dienstleistungen genießen dabei nach Angaben der DNHK hohes Ansehen.

Neben einer im Vorfeld erstellten Zielmarktanalyse, bietet die viertägige Reise viele Gelegenheiten, neue Kontakte zu schließen. So finden Gespräche mit Marktexperten, Besichtigungen bei Unternehmen sowie individuell organisierte Treffen mit potenziellen niederländischen Geschäftspartnern statt. Höhepunkt ist eine Präsentationsveranstaltung, bei der die bis zu zwölf deutschen Teilnehmer ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen können.

"Interessant ist die Reise vor allem für Produzenten und Dienstleister - von Herstellern rollstuhlgerechter Türen, breiterer Treppenhäuser, barrierefreier Badezimmer oder Aufzüge bis hin zu Anbietern von Gebäudeautomation", sagt Kramer. Das Projekt wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Teilnehmer entrichten einen Beitrag zwischen 500 und 1.000 Euro und tragen ihre Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten.

Die Anmeldung ist ab sofort unter folgendem Link möglich: http://bit.ly/1CrwE18

Kontakt: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Felix Kramer, Tel. 0031 (0)70 3114 168, E-Mail f.kramer(at)dnhk.org 

DNHK präsentiert Niederlande-Seminarprogramm 2015

Den Haag, 23. Januar 2015

Marketingstrategien, Steuervorschriften und Sprachbarrieren: Das neue Seminarprogramm der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) für das erste Halbjahr 2015 hilft Unternehmern, leichter auf dem niederländischen Markt Fuß zu fassen oder ihre Aktivitäten im Nachbarland auszuweiten.

Die mehr als 30 Trainings richten sich gezielt an kleine und mittelständische Unternehmen. „Die Teilnehmer haben nicht nur die Chance, sich weiterzuentwickeln. Sie können sich auch mit anderen Unternehmen austauschen, die ähnliche Erfahrungen auf dem niederländischen Markt machen”, sagt Marlies Komorowski, verantwortlich für die Seminare der DNHK.

Um ein Produkt oder eine Dienstleistung mit Erfolg in den Niederlanden zu präsentieren, sind Kenntnisse der niederländischen Gewohnheiten und Kultur notwendig. So bekommen Teilnehmer des Seminars ‚Erfolgreiche Neukundengewinnung in den Niederlanden‘ am Donnerstag, 19. März 2015, in Kranenburg Tipps für einen effektiven Salespitch und das Finden der richtigen Geschäftspartner. Der Workshop ‚Netzwerken mit Niederländern‘ am Donnerstag, 28. Mai 2015, im niederländischen Heerlen verbindet ein interaktives Kulturtraining mit einer Netzwerkveranstaltung und dem direkten Kontakt mit Niederländern.

Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf steuerlichen und rechtlichen Unterschieden zwischen den Niederlanden und Deutschland. Neu im Angebot dieses Jahr ist das Seminar ‚Steuerliches Know How für die Niederlande‘, das am Donnerstag, 11. Juni 2015, in Düsseldorf stattfindet. Unternehmer lernen in diesem Workshop alles über grenzüberschreitendes Arbeiten und Investieren sowie die aktuellen Auswirkungen des neuen Doppelbesteuerungsabkommens. Für Unternehmen mit einer BV, der niederländischen GmbH, ist das Training ‚Geschäftsführer in den Niederlanden‘ am Mittwoch, 17. Juni 2015, in Osnabrück geeignet. Die Teilnehmer erwerben hier Wissen über besondere Befugnisse, aber auch Einschränkungen als Geschäftsführer in den Niederlanden.

Der Preis für ein Tagesseminar beträgt 349 Euro, Halbtagsseminare kosten 199 Euro. DNHK-Mitglieder erhalten 20 Prozent Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr. Das komplette DNHK-Seminarprogramm ist auf der Internetseite www.dnhk.org/seminars zu finden.

Anmeldungen:
Deutsch-Niederländische Handelskammer, Marlies Komorowski, Tel. 0031 (0)70 3114 156, E-Mail: m.komorowski(at)dnhk.org

Mehr Informationen zum Programm und zu den einzelnen Seminaren finden Sie hier.

Deutsch-niederländisches Treffen mit Ministerin Schulze

Den Haag, 22. Januar 2015

Immer wieder heißt es, Innovation sei der entscheidende Zukunftsfaktor für den Standort Nordrhein-Westfalen. Doch wie ist es um die Entwicklungskraft des Bundeslandes bestellt? Unternehmer und Investoren diskutieren darüber am Mittwoch, 18. Februar 2015, 14-17:30 Uhr, in Dortmund mit NRW-Wissenschafts- und Forschungsministerin Svenja Schulze (SPD).

Beim 4. Niederländischen Investorenkreis NRW steht vor allem die Meinung der Unternehmen aus dem westlichen Nachbarland im Vordergrund. Wie beurteilen sie die Perspektiven des Landes, und welche Chancen sehen sie in den kommenden Jahren für sich selbst? Organisator des Treffens ist die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK).

„Nordrhein-Westfalen legt viel Gewicht auf Nachwuchsförderung und verfügt über mehr als 120 Forschungseinrichtungen“, sagt Günter Gülker, Geschäftsführer der DNHK: „Trotzdem finden noch zu wenige niederländische Unternehmen den Weg nach NRW, wenn es um die Entwicklung neuer Produkte geht. Gerade mittelständische Anbieter können von einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit profitieren. Das wäre auch gut für die gesamte Region.“

Der Investorenkreis findet seit 2011 in Kooperation mit NRW.Invest statt. In diesem Jahr tritt der Pumpenhersteller Wilo aus Dortmund als Gastgeber des Kreises auf. Niederländische und deutsche Unternehmen sprechen an diesem Tag nicht nur über die Standortbedingungen, sondern können auch Kontakte schließen und Netzwerke aufbauen.

Kontakt: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Claudia Jansen, Tel. 0031 (0)70 3114 163, E-Mail: c.jansen(at)dnhk.org

Direkter Linkhttp://www.dnhk.org/veranstaltungen/veranstaltungskalender/event/events/4-niederlaendischer-investorenkreis-nrw/?cHash=6e399d0f3fc30523155dbe5fc25e09f6

Mehr Geschäft dank niederländischer Sprache

Köln, 11. Dezember 2014

Mit besseren Niederländisch-Kenntnissen erfolgreicher im Nachbarland aufzutreten: Darum geht es in einem intensiven Grundlagentraining zur niederländischen Sprache, das die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) am 15. und 16. Januar 2015 in Köln anbietet. Der Kursus richtet sich an Unternehmer und Mitarbeiter, die mit niederländischen Kunden und Geschäftspartnern zu tun haben.

„Da viele Niederländer gut Deutsch sprechen, unterschätzen Deutsche häufig die Notwendigkeit, selbst Niederländisch zu lernen“, sagt Vicky Willemsen von Va Bene, die als Dozentin des Seminars auftritt. „Dabei können schon ein paar Brocken Niederländisch das Eis brechen. Außerdem hilft es, sich beim Erlernen der Sprache auch mit typischen Eigenheiten der niederländischen Geschäftskultur vertraut zu machen: Welche Höflichkeitsformen gilt es zu beachten? Wie lässt sich seriös, aber nicht zu steif kommunizieren? All dies kann ein Türöffner sein.“

Das DNHK-Seminar vermittelt Geschäftsleuten eine erste sprachliche Basis, um in den Niederlanden erfolgreicher aufzutreten. Zusätzlich schafft das Training essentielle Grundkenntnisse der Geschäftskultur im Nachbarland, ohne die ein Engagement schnell zu Missverständnissen führen kann. Die Teilnehmer erhalten Tipps zur Wortwahl und zu Verhaltensformen, erlernen die feinen Unterschiede des niederländischen ‚Du‘ und ‚Sie‘ sowie wichtige Smalltalk-Regeln.

Das Training ist geeignet für deutsche Manager und Mitarbeiter aus Unternehmen, die geschäftlich in den Niederlanden tätig sind oder Kontakte zu niederländischen Kunden, Lieferanten oder Kollegen aufnehmen wollen. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Teilnahmekosten betragen 699 Euro (zzgl. Mwst., inkl. Reader, Essen/Getränke tagsüber, ein Abendessen) oder 799 Euro (zzgl. Mwst., inkl. Übernachtung mit Frühstück). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Kontakt:
Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, E-Mail: m.komorowski@dnhk.org. Die Anmeldung ist auch online möglich über www.dnhk.org/seminars

Direkter Link: www.dnhk.org/seminare0/programm-2014/seminar/events/intensivtraining-niederlaendische-sprache-1/

Erfolgreich verhandeln mit niederländischen Geschäftspartnern

Bocholt, 21. November 2014

Missverständnisse und Kulturunterschiede führen bei Geschäften mit Niederländern immer wieder zu unnötigen Konflikten. Ist das Problem einmal da, wissen viele deutsche Unternehmer nicht so recht, wie sie diese lösen können. Das Seminar „Konfliktkommunikation und Verhandlungen live! Niederländer und Deutsche an einem Tisch“ am Dienstag, 2. Dezember 2014, 10 bis 18 Uhr, in Bocholt hilft dabei, einander besser einzuschätzen und erfolgreicher im Nachbarland aufzutreten. Niederländische und deutsche Unternehmer gehen unmittelbar miteinander ins Gespräch, berichten über eigene Erfahrungen und erhalten dabei professionelle Tipps. Das Seminar wird von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) organisiert.

„Empathie zu zeigen und sich ins Gegenüber hineinzuversetzen, ist für viele Personen schwer genug. In einem interkulturellen Kontext wird dies nur noch schwieriger”, sagt Kommunikationstrainerin Katja Schleicher, die das DNHK-Seminar leitet. Es sei darum wichtig, sich über die Erwartungshaltung, den kulturellen Hintergrund und die Kommunikationsstrukturen im Nachbarland bewusst zu werden. Die Teilnehmer üben diese Unterschiede in praktischen Beispielen, etwa in Form einer Produktpräsentation. „Deutsche legen dabei viel Wert auf den Service und die Qualität, während Niederländer sich viel schneller auf den Preis oder Komfort konzentrieren“, erläutert Schleicher. Gerade bei längerfristigen Beziehungen schauen Deutsche nach einer langfristigen Lösung. Niederländer seien hingegen stärker auf das unmittelbare Ergebnis fixiert.

Neben den kommunikativen Prinzipien der Gesprächsführung behandelt das Seminar unterschiedliche Verhandlungstechniken, die anhand von eigenen oder Modell-Projekten geübt werden. Die Teilnehmer lernen, wie Niederländer in einem brenzligen Gespräch, einer Präsentation oder während eines komplizierten Meetings denken und wie man am besten darauf reagieren kann. Die Teilnahmegebühren betragen 349 Euro (zzgl. Mwst., inkl. Mittagessen). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Anmeldung:
Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.komorowski@dnhk.org oder online über die Website www.dnhk.org/seminars

Direkter Link:
http://www.dnhk.org/seminare0/programm-2014/seminar/events/konfliktkommunikation-und-verhandlungen-live-niederlaender-und-deutsche-an-einem-tisch

Teufel gewinnt Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2014

Mönchengladbach, 19. November 2014

Lautsprecher Teufel, Spezialist für Hifi-Boxen und Heimkino aus Berlin, hat den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2014 gewonnen. Das international renommierte deutsche Unternehmen setzte sich gegen 33 Mitbewerber aus beiden Ländern durch. Die Berliner haben es geschafft, mit einem kleinen Team niederländischer Mitarbeiter von Berlin aus den Online-Markt im Nachbarland zu erobern. Schon kurz nach dem Marktstart überschritt der Umsatz in den Niederlanden die Millionenmarke. Teufel gilt bereits seit 1997 als einer der Innovatoren auf dem Online-Markt. Das in den Niederlanden erfolgreiche Konzept wird jetzt als Musterbeispiel für weitere ausländische Expansion genutzt.

„Teufel setzt mit seiner Mischung aus deutscher Präzision und niederländischer Kreativität Maßstäbe für das grenzüberschreitende Geschäft“, lobte der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin, der den Preis am Mittwoch, 19. November 2014, in Mönchengladbach überreichte. Ausgeschrieben hatte den Preis bereits zum siebten Mal die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK).

 „Wir freuen uns, dass sich mit Lautsprecher Teufel ein Unternehmen durchgesetzt hat, das 40 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte mit modernsten Marketingmethoden verbindet“, betonte DNHK-Vorstandsmitglied Bastian Fassin, Geschäftsführender Gesellschafter der Katjes Fassin GmbH & Co. KG. Mehr als 2.000 Personen hatten in den vergangenen Wochen auf der Website der Handelskammer für ihren Kandidaten abgestimmt. Auf Teufel entfielen dabei mehr als die Hälfte der Stimmen.

Die DNHK hatte neben Teufel vier weitere Unternehmen nominiert: die Nanogate AG aus Göttelborn bei Saarbrücken, das deutsch-niederländische Bauprojekt SAAOne, den niederländischen Food-Vertrieb Takeaway.com sowie das niederländisch-kanadische Unternehmen Evans Airport Solutions. Der Deutsch-Niederländische Wirtschaftspreis wird seit 2008 jährlich von der DNHK vergeben. Er zeichnet Unternehmen für ihr grenzüberschreitendes Engagement oder besondere unternehmerische Erfolge aus.  In diesem Jahr fand er aus Anlass eines bilateralen Unternehmerforums im Borussia-Park Mönchengladbach statt.

Weihnachtsrede über die Niederlande

Den Haag, 17. Oktober 2014

Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) vermittelt auch in diesem Jahr wieder Redner für betriebliche Weihnachtsfeiern zu deutsch-niederländischen Kulturthemen. Die Reden behandeln typisch niederländische Traditionen, wie sie in der Vorweihnachtzeit und während der Festtage gelebt werden. Für viele Deutsche sind diese niederländischen Bräuche völlig unbekannt und verwunderlich. Auf unterhaltsame Art und Weise beleuchten erfahrene Kulturtrainer, Schriftsteller und Journalisten diese Besonderheiten, etwa das Sinterklaasfest am 5. Dezember.

So beschäftigt sich Annette Birschels Weihnachtsansprache „Von Pepernoot bis Weihnachtsgans“ zum einen mit den für Deutsche eigenartigen Bräuchen, die Sinterklaas mit sich bringt: Gedichte, bei denen man den anderen aufs Korn nimmt sowie das Werfen von hartem, lebkuchenartigen Gebäck. Auch Rengenier Rittersma, nach eigener Aussage ein „germanophiler Niederländer“, erklärt den wohl wichtigsten niederländischen Feiertag Sinterklaas in seiner Ansprache „Erbsensuppe und Sinterklaas − Die deutsche Deutung eines niederländischen Brauches“. In jüngerer Zeit ist zwischen dem Sinterklaas-Fest und Weihnachten in den Niederlanden ein immer größerer Wettstreit entstanden. Diesen Wettbewerb um die Popularität bei Familien und Jugendlichen behandelt die Weihnachtsrede „Nikolaus versus Weihnachtsmann“ der Journalistin und Autorin Kerstin Schweighöfer.

Geeignet sind die DNHK-Weihnachtsreden für Unternehmer, die gerne eine von Aha-Momenten gespickte Stimmung in ihre Weihnachtsfeier zaubern möchten, gleichzeitig aber auch ihren Mitarbeitern oder Kollegen die Kultur des Nachbarlandes nahe bringen möchten. Jede Rede kostet 695 Euro (zzgl. MwSt. / zzgl. Reisekosten). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Rabatt.

Kontakt:
Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK),Kiona Jansen, Tel. 0031(0)70 3114 131, E-Mail: k.jansen(at)dnhk.org. Weitere Informationen und Buchung: www.dnhk.org.

Direkter Link: www.dnhk.org/seminare0/dnhk-speech/

Duin: „Industrie 4.0 ist für Logistikströme entscheidend“

Rotterdam, 16. Oktober 2014

Das weitere Wachstum im Warenverkehr zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden hängt maßgeblich davon ab, dass zahlreiche Logistikprozesse stärker vernetzt und digitalisiert werden. Dafür müssen NRW und die Niederlande enger als bisher zusammenarbeiten und gemeinsame Standards schaffen. Das fordert Garrelt Duin (SPD), Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, in einem Interview mit der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK).

„Wir wollen das Thema Industrie 4.0 ganz oben auf die Tagesordnung setzen“, sagt Duin in einem Film, den die DNHK gemeinsam mit der Online-Plattform Wirtschaftsreport.de soeben veröffentlichte: „Wenn wir es schaffen, dass Wissenschaft, Infrastruktur und Wirtschaft  besser miteinander kooperieren, entsteht für den gesamten Wirtschaftsraum von Rotterdam bis ins Ruhrgebiet eine Win-Win-Situation.“ Das Gespräch wurde anlässlich des Besuchs des Ministers in den Niederlanden vor einigen Tagen in Rotterdam aufgenommen.

Duin betont auch die Verpflichtung des Bundeslandes, sich für einen reibungslosen Ausbau der Betuweroute einzusetzen, so dass während der Bauphase möglichst geringe Behinderungen für Warenlieferungen aufkommen. „Wir müssen nach Lösungen suchen, um die Bauphase so mit den Partnern abzustimmen, dass keine Kapazitätsprobleme entstehen“, so der Minister. Auch Bas Hennissen, Vice President Industry and Bulk Business beim Hafenbetrieb Rotterdam, der gemeinsam mit Duin interviewt wurde, spricht sich für mehr grenzüberschreitende Kooperation aus: „Es wird noch nicht genug getan. Rotterdam und Nordrhein-Westfalen verfügen beide über viel logistisches Wissen. Diese Kenntnisse müssen wir stärker bündeln.“

Hennissen plädiert außerdem für strategische Investitionen in Flüssiggas (LNG) als saubere Alternative zu anderen Brennstoffen, gerade auch in der Binnenschifffahrt zwischen Rotterdam und NRW. Duin begrüßt diesen Vorstoß: „Deutschland hat ambitionierte Ziele im Rahmen der Energiewende. Ein Thema wie LNG ist daher für die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen von großer Bedeutung. Es gibt bereits viele Nachfragen zur Entwicklung in Rotterdam“, so der Minister. „Wir wollen an der Wertschöpfung des Rotterdamer LNG-Terminals teilhaben und sehen dies als ein Zukunftsthema für uns.“

Link zum Film: http://www.youtube.com/watch?v=ETgh6nHoxyc

Niederländische Metall- und Technikbranche sucht Kontakte

Bielefeld, 8. Oktober 2014

13 niederländische Unternehmen aus der Metall- und Technikbranche kommen von Mittwoch bis Freitag, 5. bis 7. November 2014, für Kooperationsgespräche nach Nordrhein-Westfalen. Die Reise im Rahmen des Mittelstandsprojekts „Starters International Business“ (SIB) des niederländischen Wirtschaftsministeriums dient vor allem dazu, Kontakte mit deutschen Herstellern und Produzenten zu schaffen. Dazu besuchen die Teilnehmer die FMB-Messe in Bad Salzuflen und stehen für Gespräche zur Verfügung.

„Schwerpunkt der Reise ist die Region Ostwestfalen-Lippe, die zu den stärksten industriellen Clustern Europas auf diesem Gebiet zählt“, sagt Felix Kramer, Absatzberater der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK): „In der Region sind etwa 270 Maschinenbaubetriebe angesiedelt. Die niederländischen Exporteure sehen dort hervorragende Chancen für grenzüberschreitende Zusammenarbeit.“ Die DNHK organisiert die Reise gemeinsam mit der Koninklijke Metaalunie sowie dem Branchenverband FME.

Internationale Kooperation ist für viele deutsche Produzenten relativ neu. Jahrelang haben sie viele Arbeitsschritte selbst erledigt. Die weltweite Globalisierung zwingt jedoch auch sie dazu, für neue Produkte mit ausländischen Partnern zu kooperieren. „Niederländer sind dabei wegen ihrer hohen Qualitätsstandards, ausgeprägten Flexibilität sowie ihrer Lösungsorientierung sehr beliebte Partner“, sagt Kramer.

Eine vollständige Liste der niederländischen Teilnehmer, darunter Namen wie A4 Hydrauliek, Boere Machinefabriek B.V, Alligator Plastics, Demcon Advanced Mechatronics sowie Apparatenfabriek ARA, findet sich auf der Website der DNHK. Gespräche können auf der FMB-Messe in Bad Salzuflen am Donnerstag, 6. November, sowie am Freitag, 7. November, jeweils den ganzen Tag über geplant werden. Die Anmeldung erfolgt ebenfalls über die Internetseite der Handelskammer.

Direkter Link zu Informationen und Anmeldung:  http://www.dnhk.org/veranstaltungen/veranstaltungskalender/event/events/kooperationsgespraeche-metall-technik/?cHash=31cf79e1699386b26bb4494fa0fcaa09

Kontakt: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Felix Kramer,
Tel. 0031 (0)70 3114 168, E-Mail f.kramer@dnhk.org, www.dnhk.org

Fünf Unternehmen im Rennen um Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2014

Den Haag, 6. Oktober 2014

Fünf Unternehmen sind für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis 2014 nominiert. Ab sofort stehen das Baukonsortium SAAone, der Coating-Spezialist Nanogate, der Lautsprecher-Hersteller Teufel, der niederländische Mahlzeiten-Bestellservice Takeaway.com sowie der Flughafensystemlieferant Evans Airport Solutions online zur Wahl. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) hat die Kandidaten aus insgesamt 34 Anmeldungen ausgewählt. Die Wahl auf der Website der Handelskammer, www.dnhk.org, läuft noch bis zum 7. November 2014.

Der Deutsch-Niederländische Wirtschaftspreis  zeichnet in diesem Jahr zum siebten Mal besondere Innovationen und Erfolge innerhalb der grenzüberschreitenden Wirtschaft aus. Er ist die renommierteste Auszeichnung in diesem Bereich. Im vorigen Jahr gewann die niederländische Tochterfirma des deutschen Baukonzerns Max Bögl den Preis für den Bau der neuen Stadtbrücke von Nimwegen. „Auch in diesem Jahr haben wir eine große Anzahl qualitativ hochwertiger Einsendungen erhalten“, sagt DNHK-Präsident Ab van der Touw. Die Jury habe daher keine einfache Aufgabe gehabt. „Letztlich haben wir uns für diese fünf Kandidaten entschieden, weil sie in einer hervorragenden Weise grenzüberschreitende Innovationen mit erfolgreichen Handelsaktivitäten verbinden.“ Alle Kandidaten zeigen laut DNHK auf ihre Art und Weise, wie man in der bilateralen Wirtschaft als Unternehmen eigene Akzente setzen kann.

Das gilt zum Beispiel für den Online-Bestelldienst Takeaway.com. Die Wurzeln des Unternehmens liegen bei der Website Thuisbezorgd.nl, die 2000 mit nur 100 Gulden Startkapital vom niederländischen Jungunternehmer Jitse Groen gegründet wurde. 2007 betrat er den deutschen Markt. Mit eigenem Geld kaufte er den Domain-Namen Lieferservice.de. Durch viel On- und Offline-Reklame – unter anderem das Sponsoring der Sendung „The Voice of Germany“ – gewann die Marke an Bekanntheit und nahm die Zahl der Bestellungen zu. Vor kurzem hat die Firma den großen deutschen Konkurrenten Lieferando gekauft, um zum Marktführer aufzusteigen. Der Großteil der 400 Mitarbeiter ist inzwischen deutsch, und Deutschland ist der größte Wachstumsmarkt des Unternehmens.

Das Konsortium SAAone, bestehend aus dem deutschen Baukonzern Hochtief,  den niederländischen Konzernen VolkerWessels, Boskalis sowie dem Dutch Infrastructure Fund (DIF), realisiert noch bis 2020 die Erweiterung der Autobahnen A1/A6 Schiphol-Amsterdam-Almere (SAA) auf dem Abschnitt Diemen-Almere Havendreef. SAAone trägt als Public-Private Partnership die Verantwortung für den Entwurf, die Anlage, die Finanzierung und den späteren Unterhalt der Strecke. Die gesamte Bausumme, die auch die Verwaltung der betroffenen Sektionen der A1 und der A6 innerhalb der nächsten 25 Jahre beinhaltet, hat einen Umfang von über einer Milliarde Euro. Damit ist SAAone nicht nur das größte PPP-Projekt in den Niederlanden, sondern zugleich das größte Projekt, das jemals von der nationalen Straßen- und Wasserbaubehörde Rijkswaterstaat ausgeschrieben wurde.

Evans Airport Solutions (früher NKI Group) begann vor 30 Jahren mit dem Entwurf von Check-In-Schaltern für Flughäfen aus Glasfaser-Material. Nach den ersten Bestellungen aus Amsterdam-Schiphol folgten bald andere Flughafen weltweit. Zusammen mit dem deutschen Software-Haus Materna GmbH aus Dortmund hat Evans nun ein ‚DuoCheck‘-System entwickelt, das Flugzeugreisenden den vollständig automatisierten Self-Check und Bag-Drop ermöglicht. Materna übernahm dabei die Software-Entwicklung und die Integration mit den bestehenden Flughafen- und Airline-Softwares. Evans war verantwortlich für die Produktentwicklung, den Entwurf und die Produktion der Terminals und der Scanner-Systeme. Im Oktober 2013 gewann das DuoCheck-System den ersten Preis für Flughafen Terminal-Innovation auf der InterAirport in München.

Die Nanogate AG aus dem saarländischen Göttelborn ist ein Systemanbieter von hochwertigen Coatings. Das Unternehmen übernahm 2011 das niederländische Eurogard BV aus Geldrop. Dank gemeinsamer Forschungen, die bereits vor der Übernahme begonnen hatten, konnten die zwei Unternehmen neue Produkte entwickeln und zusätzliche Märkte erschließen. Die Bündelung der Kompetenzen machte Nanogate zu einem führenden internationalen Systemanbieter für Nano-Oberflächen. Zusammen gründeten die beiden Firmen eine niederländische Tochter: Nanogate Glazing Systems. Unter dem Namen Nglaze verkauft dieses Unternehmen gemeinsam entwickelte Kunststoffteile, die aus einem Material mit glasähnlichen Merkmalen und einer multifunktionellen Oberfläche hergestellt werden. Nglaze wird unter anderem in gepanzerten Fahrzeugen und für Bagger benutzt.

Lautsprecher Teufel wurde 1979 in Berlin als Fachhandel für Lautsprecher-Bauteile gegründet. Seit 1990 richtet sich das Unternehmen an Endverbraucher. Als einer der ersten in der Branche ging Teufel auf den Trend Online-Verkauf ein. Seit 2011 ist das Unternehmen auch außerhalb Deutschlands mit mehreren Onlineshops in ganz Europa aktiv. Auch die niederländische Website ging 2011 an den Start. Der ‚Sound aus Berlin‘ wurde ein Erfolg in den Niederlanden. Mit nur drei niederländischen Mitarbeitern in der Zentrale in Berlin gelang es Teufel durch intensive Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in nur zwei Jahren, einen Umsatz von mehr als einer Million Euro auf dem Nachbarmarkt zu generieren. Der erfolgreiche Marktstart in den Niederlanden wird nun als Muster für weitere ausländische Aktivitäten genutzt.

Der Gewinner des Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreises 2014 wird am Mittwoch, 19. November 2014, während des 5. Deutsch-Niederländischen Handelstags im Borussiapark in Mönchengladbach bekannt gegeben. Bei der Verleihung wird auch Garrelt Duin, der Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, anwesend sein.

Link zur Abstimmung: www.dnhk.org/veranstaltungen/deutsch-niederlaendischer-wirtschaftspreis/

NRW will bei Technik-Infrastruktur eng mit Niederlanden kooperieren

Rotterdam, 3. Oktober 2014

Nordrhein-Westfalen will bei der Modernisierung seiner logistischen Infrastruktur enger mit den Niederlanden kooperieren. Auf dem Gebiet der so genannten ‚Industrie 4.0‘ für Transport und Logistik könnten die Niederlande und Deutschland eine internationale Führungsrolle einnehmen, so NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD). Wichtig sei jedoch, nun rasch und vor allem gemeinsam aktiv zu werden, betonte der Minister anlässlich eines bilateralen Wirtschaftsforums der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) am 3. Oktober 2014 in Rotterdam.

Duins Aussage fand bei den niederländischen Unternehmen und Logistikanbietern breite Zustimmung. „Angesichts der steigenden Güterströme erwarten wir, dass unsere Häfen, insbesondere der Hafen Rotterdam, weiterhin stark wachsen“, sagte Godfried Smit, Präsident von Europro und strategischer Berater beim niederländischen Verladerverband EVO: „Die Niederlande und Deutschland sind bei dieser Entwicklung voneinander abhängig. Wenn wir alle Modalitäten optimal nutzen wollen, benötigen wir eine gemeinsame Vision. Das betrifft ganz besonders den digitalen Austausch von Informationen, der für die Supply Chain der kommenden Jahre von entscheidender Bedeutung sein wird.“

Bislang bestünde noch zu viel nationales Inseldenken, betonte auch Bas Hennissen, Geschäftsführer Prozessindustrie beim Hafen Rotterdam. Von den 240 Mio. Tonnen Gütern, die jährlich aus den Niederlanden nach Deutschland transportiert werden, laufen gut 80 Millionen über den größten Hafen Europas in Rotterdam. „Das entspricht einer Gütermenge von einem Lkw alle zehn Sekunden“, so Hennissen. In der Zukunft müssten die Logistiker sogar noch größere Mengen bewältigen, um der steigenden Nachfrage zu entsprechen. „Schon dies zeigt, wie wichtig es ist, die Kommunikation zwischen den einzelnen Partnern der Logistikkette zu verbessern.“

NRW sei bereit, auf diesem Gebiet enger mit den Partnern in den benachbarten Niederlanden zu kooperieren, betonte Minister Duin, der am Vormittag bereits anlässlich einer Rundfahrt mit der Geschäftsführung des Rotterdamer Hafens zusammengetroffen war. „Rotterdam ist die wichtigste Drehscheibe NRWs, die nicht in NRW liegt. Gerade Duisburg stellt als größter Binnenhafen Europas einen wichtigen Partner für Rotterdam dar. Es ist logisch, dass unser Blick deshalb zuerst immer nach Westen gerichtet ist. Der Rhein formt unsere gemeinsame Lebensader.“

Kritik gab es auf dem Forum vor allem am Investitionsklima in Deutschland und den Niederlanden, insbesondere auf dem Gebiet des Hafen- und Energiesektors. Markus Bokelmann, CEO von E.ON Benelux, zeigte sich besorgt darüber, ob internationale Konzerne in beiden Ländern auch in Zukunft noch große Energieprojekte anschieben könnten. „In Deutschland haben wir durch die Energiewende viele Dinge so hektisch angestoßen, dass der Vertrauensschutz für Investoren ins Wanken gekommen ist. Aber auch in den Niederlanden greift die Regierung erheblich in den Markt ein“, so Bokelmann. Es müsse mehr geschehen, um Investoren zu schützen.

Das fand auch Herbert Eichelkraut, Vorstandsmitglied bei ThyssenKrupp Steel: „Aufgrund der Geschwindigkeit, mit der in Deutschland die Energiewende durchgeführt wird, ist dieses enorm wichtige Projekt nun sehr schwer zu handhaben. Wenn wir als Industriestandorte auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wollen, müssen wir dafür sorgen, dass sich die Rahmenbedingungen verbessern.“

DNHK: Bundesweite Einführung Lang-Lkw neu abwägen

Den Haag, 18. September 2014

Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) fordert die Bundesländer auf, die Einführung von so genannten Lang-Lkw neu zu bewerten. Grundlage ist der soeben vorgelegte Zwischenbericht der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) über die Testphase der bis zu 25 Meter langen Gespanne. „Die ersten Resultate belegen, dass die Diskussion in Deutschland jahrelang ideologisch überfrachtet war“, sagt DNHK-Geschäftsführer Günter Gülker. Es sei an der Zeit, eine bundesweite Einführung nun ernsthaft zu diskutieren. „Die Bundesländer, die sich bislang gegen die Lang-Lkw gestellt haben, sollten ihre Position noch einmal überdenken“, so Gülker. Lange Lkw könnten den Verkehr entlasten, Staus vermeiden und dank 20 Prozent weniger Spritverbrauch der Umwelt nutzen. „Angesichts immer größerer Mengen von Fracht, die nicht alle über Wasser und Schiene transportiert werden können, ist eine solche Entlastung der Straßen unbedingt zu empfehlen“, so der DNHK-Chef.

Die Auslandshandelskammer hatte sich bereits zu Beginn des Feldversuchs für eine bundesweite Testphase eingesetzt. Besonders die rot-grün regierten Bundesländer wenden sich bislang gegen die Laster, die bis zu 25 Meter messen – sieben Meter länger als bislang üblich. Nur acht Bundesländer nehmen seit zweieinhalb Jahren an dem laufenden Test teil. Gegen die Lkw wurden vor allem Bedenken geäußert, weil sie Brücken und Straßen zusätzlich belasten könnten. Genau diese Einschätzung widerlegt nun der Zwischenbericht der Bundesanstalt für Straßenwesen. Auch fahrzeugtechnische oder besondere verkehrsbezogene Probleme habe es bei den 80 getesteten Fahrzeugen nicht gegeben. Alle am Versuch beteiligten Fahrer befürworten laut dem Bericht eine zeitlich unbegrenzte Zulassung der Lang-Lkw.

2016 endet die Testphase. Dann könnte der Lang-Lkw bundesweit genehmigt werden. „Das wäre auch ein positives Signal an die vielen Transporteure, die Deutschland als Durchgangsland für ihre Waren nutzen und seit Jahren längere Lkw in ihren eigenen Ländern verwenden“, so Gülker. In den Niederlanden etwa sei der Lang-Lkw bereits erfolgreich in Gebrauch. Dort trage er schon heute dazu bei, dass insgesamt weniger Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs seien. Niederländische Spediteure klagen darüber, dass sie in Deutschland ihre Fahrzeuge nicht einsetzen dürfen. „Es wäre schade, wenn in Deutschland aus Prinzipienreiterei eine Chance für bessere Mobilität vergeben würde“, findet Gülker. „Jetzt geht es darum, die konkreten Ergebnisse auf der Straße zu bewerten und ohne Vorbehalte zu einer neuen Abwägung zu kommen.“

Verhandlungen und Konflikte in den Niederlanden

Detmold, 11. September 2014

Wo die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede bei Gesprächen und Verhandlungen zwischen Deutschen und Niederländern liegen, vermittelt das Seminar „Konfliktkommunikation und Verhandlungen mit Niederländern“ am Donnerstag, 23. Oktober 2014, 10-18 Uhr, in der IHK Detmold. Veranstalter ist die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK).

„Eine grenzüberschreitende Kommunikation muss kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede berücksichtigen“, sagt Seminarleiterin Katja Schleicher von Impact Communication Coaching. „Viele Deutsche scheitern in den Niederlanden beispielsweise schon an der Anrede, die informeller ist. Oftmals wird beim ersten Treffen bereits geduzt.“ Das DNHK-Seminar vermittelt, wie Deutsche die kommunikativen Klippen von Gesprächsführung, Fragetechnik und Verhandlung im Hinblick auf die niederländische Kultur meistern können. Nach einer Einführung in Dialogtechniken werden die kulturellen Do's & Don'ts im Gespräch mit niederländischen Verhandlungspartnern erörtert und an Gesprächs- und Verhandlungspraxisbeispielen trainiert. Die Dozentin stellt nützliche Kommunikationstools im interkulturellen Kontext vor und zeigt Instrumente zur Konflikt-Prävention und zum Konflikt-Handling. So lernen die Teilnehmer, wie Verhandlungen mit den niederländischen Partnern für beide Seiten zum Erfolg werden und man auf beiden Seiten der Grenze emotional überzeugen kann.

Das Seminar richtet sich an Geschäftsleute, die regelmäßig zu niederländischen Verhandlungspartnern oder Kollegen Kontakt haben und Verhandlungen, Meetings und Präsentationen erfolgreich gestalten wollen. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Die Teilnahme kostet 349 Euro (zzgl. Mwst.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung. Anmeldungen sind ab sofort online auf der Website der DNHK, www.dnhk.org/seminars, möglich.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, E-Mail: m.komorowski@dnhk.org oder online über die Website www.dnhk.org/seminars

Mehr Informationen zum Seminar finden Sie hier.

Deutsch-Niederländisches Forum über die Zukunft der Hafenwirtschaft

Rotterdam, 10. September 2014

Die Zukunft der Hafenwirtschaft steht im Fokus eines Deutsch-Niederländischen Unternehmerforums, das am Freitag, 3. Oktober 2014, von 11.00 bis 13.30 Uhr im "Wereldmuseum" in Rotterdam stattfindet. Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister, Garrelt Duin, wird hier als Keynote-Sprecher auf die Perspektiven der Zusammenarbeit mit dem für die Niederlande so wichtigen Bundesland eingehen. Während einer anschließenden Podiumsdiskussion erläutern Vertreter aus Industrie, Logistik- und Energiebranche die zukünftige Entwicklung der See- und Binnenhäfen in Deutschland und den Niederlanden. Die Veranstaltung wird von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) in Zusammenarbeit mit NRW International und NRW.Invest organisiert.

Der Rotterdamer Hafen ist der Größte Seehafen Europas und bietet mehr als 150.000 Menschen einen direkten Arbeitsplatz. Jährlich werden hier etwa 450 Millionen Gütertonnen umgeschlagen, von denen ein Großteil aus Deutschland stammt oder für Deutschland, und dann vor allem für NRW, bestimmt ist. In Duisburg befindet sich der größte Binnenhafen Europas. "Rotterdam und Nordrhein-Westfalen haben im großen Ganzen dieselben Interessen", sagt Günter Gülker, Geschäftsführer der DNHK. "Ihre Hafenwirtschaften spüren derzeit die Folgen der international schnell zunehmenden Konkurrenz. Außerdem müssen sie Lösungen für aktuelle Herausforderungen finden, wie zum Beispiel für die verminderte Kapazität auf der Betuweroute während der bevorstehenden Ausbauphase." Auch die Energiewende in Deutschland bleibt nach Meinung von Gülker nicht ohne Folgen, beispielsweise für deutsche Investitionen in Rotterdam.

Über die Effekte der internationalen Konkurrenz, logistische Fragen und Zukunftsperspektiven diskutieren auf dem Podium u.a. Dr. Herbert Eichelkraut, Vorstandsmitglied bei ThyssenKrupp Steel, Markus Bokelmann, CEO von E.ON Benelux, und Godfried Smit, Präsident von Europro und strategischer Berater bei der Verladerorganisation EVO. Während des anschließenden Lunchbuffets gibt es genügend Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Auf einem Netzwerkmarkt werden sich außerdem Unternehmen aus dem nordrhein-westfälischen Hafensektor präsentieren.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos. Veranstaltungssprachen sind Deutsch und Niederländisch. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 26. September 2014, möglich.

Direkter Link zum Anmeldeformular:
www.dnhk.org/events/anmeldeformulare/anmeldeformular-unternehmerforum/

Fotos: Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne druckfähige Bilder der Sprecher zur Verfügung.

DNHK veröffentlicht aktuelles Wirtschaftsprofil Niederlande

Den Haag, 1. September 2014

Alles, was Unternehmer über den Wirtschaftsstandort Niederlande wissen müssen, steht im neuen „Wirtschaftsprofil Niederlande“, das die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) soeben veröffentlicht hat. Die 20-seitige Publikation fasst die wichtigsten ökonomischen Entwicklungen und Trends, die aktuellen Außenhandelszahlen und Wachstumsbranchen zusammen und kann kostenlos auf der Website der DNHK heruntergeladen werden.

Das Handelsvolumen beider Länder ist 2013 auf 169 Milliarden Euro gewachsen. Damit gehört die Beziehung beider Länder zu den wichtigsten wirtschaftlichen Verflechtungen zweier Staaten weltweit. Deutsche Unternehmen verkaufen im Nachbarland vor allem Maschinen und Fahrzeuge, Chemische Produkte und Fertigwaren. „Die Niederlande erholen sich zunehmend von der Krise, wenngleich der Russland-Boykott für Nahrungsmittel uns gewisse Sorgen bereitet. Noch verweisen jedoch alle Indikatoren darauf, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage stabilisiert“, sagt Günter Gülker, Geschäftsführer der DNHK. „Gerade jetzt ist es wichtig, dass wirtschaftlich starke Länder wie Deutschland und die Niederlande noch enger zusammenarbeiten“, so Gülker.

Chancen bestehen nach Einschätzung der DNHK gerade auf Märkten, die sich mit Trends wie Bio, Umwelt, Energieeinsparung und Gesundheit befassen. Neben nachhaltigen Baumaßnahmen sind dies vor allem intelligente Energienetzwerke (Smart Grids) sowie Medizintechnik, Dienstleistungen für den Pflegesektor und umweltfreundliche Verpackungen. „Die Niederlande investieren etwa große Summen in den umweltfreundlichen Ausbau ihrer Strom- und Wärmeproduktion“, so Gülker. Dies biete ebenso hervorragende Chancen wie die engere Vernetzung mit den neun ausgewiesenen Topsektoren – Wirtschaftsfeldern, in denen die Niederlande über besondere Expertise verfügen. Dazu gehören etwa die Sektoren Wasser, Logistik und Hightech.

Das Wirtschaftsprofil bietet neben einer Übersicht der wirtschaftlichen Lage auch konkrete Informationen zu rechtlichen und steuerlichen Fragen. So erfahren Unternehmen, wie sie im Nachbarland Personal oder einen Handelsvertreter finden, wie sie eine Niederlassung gründen und welche Besonderheiten bei bestimmten Steuerformen zu beachten sind. Auch interkulturelle Unterschiede kommen zur Sprache. Gülker: „Ziel ist es, Unternehmern einen guten ersten Einblick zu vermitteln und den Einstieg in den Niederlanden zu erleichtern.“

Klicken Sie hier für das aktuelle Wirtschaftsprofil Niederlande.

Deutsch-Niederländischer Wirtschaftspreis 2014 ausgeschrieben

Noch bis Freitag, 19. September 2014, können sich innovative Unternehmen mit ihren erfolgreichen Projekten für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis bewerben. Die renommierte Auszeichnung wird von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) in Den Haag zum siebten Mal vergeben. Sie zeichnet Unternehmen aus beiden Ländern aus, die sich im grenzüberschreitenden Geschäftsleben besonders hervorheben.

Auszeichnungsfähig sind Leistungen und Projekte, die besonders innovativ sind – etwa besondere Entwicklungen oder Verfahren – oder die einen besonderen wirtschaftlichen Impuls in beiden Ländern oder in bestimmten Regionen bewirken. Auch erfolgreiche Marketingkampagnen oder allgemeine unternehmerische Erfolge kommen für den Preis in Betracht.

Im vergangenen Jahr zeichnete die Handelskammer das niederländische Bauunternehmen Max Bögl Nederland aus. Der Tochterbetrieb des deutschen Konzerns Max Bögl hatte in Nimwegen das spektakuläre Brückenbauprojekt „De Oversteek“ realisiert und damit die Grundlage für weitere Aufträge des Konzerns  in ganz Europa gelegt. Der Gewinner setzte sich gegen mehr als 30 andere Bewerber durch. Das Interesse am Preis sei auch in diesem Jahr groß, sagt DNHK-Präsident Ab van der Touw, Geschäftsführer von Siemens Niederlande. Es seien bereits einige vielversprechende Bewerbungen eingegangen. „Es lohnt sich gerade für mittelständische Unternehmen, ihre Erfolge im bilateralen Geschäft einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen“, so Van der Touw.

Ein Bewerbungsformular steht auf der Internetseite der DNHK, www.dnhk.org, zur Verfügung. Eine Jury der Handelskammer wird anschließend aus allen Bewerbern einzelne Kandidaten für den Preis nominieren. Die Wahl des Gewinners erfolgt online durch die Unternehmerschaft selbst. Am 19. November 2014 wird der neue Preisträger im Rahmen einer feierlichen Verleihung auf dem Deutsch-Niederländischen Forum in Mönchengladbach von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) bekannt gegeben.

Direkter Link: http://www.dnhk.org/veranstaltungen/deutsch-niederlaendischer-wirtschaftspreis/

Kontakt: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Dr. Lars Gutheil, Tel. 0031 (0)70 3114 157, E-Mail l.gutheil@dnhk.org

Richtig korrespondieren mit Niederländern

Arnsberg, 21. August 2014

Wie Unternehmen professionelle Geschäftsbriefe, E-Mails, Rechnungen und Angebote für niederländische Kunden und Geschäftspartner schreiben müssen, lernen sie beim Seminar „Niederländische Korrespondenz“ am Donnerstag, 18. September 2014, 10-17 Uhr, in der IHK Arnsberg. Veranstalter ist die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK).

„Die geschäftliche Korrespondenz  ist in jedem Land anders. Um bei Niederländern einen professionellen Eindruck zu hinterlassen und erfolgreich zu kommunizieren, muss man auf Feinheiten achten“, sagt Maricelle Tiben vom Sprachinstitut Taleninstituut Nederland, die als Dozentin des Seminars auftritt. Das beginne schon mit Kleinigkeiten: „Im Gegensatz zur deutschen Rechtschreibung beginnt etwa im Niederländischen ein Brief nach der Anrede und dem Komma mit einem Großbuchstaben. Auch nach der abschließenden Grußformel wird ein Komma gesetzt.“

Auch die Kulturunterschiede werden schnell in der Korrespondenz deutlich. Titel gebe es in den Niederlanden genauso wie in Deutschland. Allerdings werde ihnen weniger Bedeutung beigemessen. So ist es manchmal anzuraten, sie in der Korrespondenz ganz wegzulassen. „Viele Deutsche verunsichert zudem die Frage, wann man einen Kollegen oder Geschäftspartner in einer E-Mail mit dem Vornamen anspricht und wann man siezt oder duzt“, so Tiben. Das Training nimmt nicht nur diese Aspekte unter die Lupe, sondern behandelt auch grammatikalische Besonderheiten sowie spezielle Ausdrücke. Dabei bleibt ausreichend Raum für Beispiele und individuelle Fragen der Teilnehmer.

Die Schulung eignet sich für Mitarbeiter von Unternehmen, die geschäftlich mit niederländischen Kunden und Kollegen kommunizieren. Es können maximal zehn Personen teilnehmen. Solide Grundkenntnisse der niederländischen Sprache sind Voraussetzung. Die Teilnahme kostet 349 Euro (zzgl. Mwst.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung. Anmeldungen sind ab sofort online auf der Website der DNHK, www.dnhk.org/seminars, möglich.

Anmeldung:
Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, E-Mail: m.komorowski@dnhk.org oder online über die Website www.dnhk.org/seminars

Mehr Informationen zum Seminar finden Sie hier. 

Seminar: Insolvenz und Inkasso in den Niederlanden

Duisburg, 13. August 2014

Das niederländische Insolvenz- und Inkassorecht steht im Mittelpunkt eines Seminars der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) am Dienstag, 16. September 2014, 13.30 bis 17.30 Uhr, in der IHK Duisburg. „Obwohl die Wirtschaft sich erholt, ist die weltweite Finanzkrise auch an niederländischen Unternehmen nicht spurlos vorbeigegangen“, sagt Mink Severiens, Anwalt bei Dijks Leijssen Advocaten & Rechtsanwälte, der das Training leitet: „Die Folgen wirken immer noch nach. Viele deutsche Betriebe stehen vor der Frage, wie man an sein Geld kommt, wenn die Zahlungen aus den Niederlanden ausbleiben.“

Das Seminar zeigt Unternehmern, wie sich Ansprüche rechtzeitig sichern lassen. Die Themen Zahlungsverzug, Mahnungen und Zwangsvollstreckung werden ebenso behandelt wie das niederländische Insolvenzverfahren. „Viele Deutsche wissen nicht, dass in den Niederlanden zum Beispiel bei Verzug neben den Zinsen auch die Zinseszinsen geschuldet sind“, so Severiens. Die Teilnehmer erfahren zudem, wo sie vorbeugend Informationen über die Liquidität eines Unternehmens erhalten können und wie sie einen niederländischen Handelsregisterauszug lesen müssen.

Das DNHK-Seminar vermittelt Ratschläge, rechtliche Details und Abweichungen zum deutschen Recht. Daneben besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und auf diese Weise eigene Geschäftsinteressen im Einzelfall besser wahren zu können. Die Schulung richtet sich an Unternehmer und Mitarbeiter deutscher Unternehmen, die sich zum Insolvenz- und Inkassorecht sowie -verfahren in den Niederlanden informieren möchten. Es ist auch geeignet, wenn ein Teilnehmer bereits von entsprechenden Fällen betroffen ist. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Die Teilnahme kostet 199 Euro (zzgl. Mwst.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung. Anmeldungen sind ab sofort online auf der Website der DNHK, www.dnhk.org/seminars, möglich.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, E-Mail: m.komorowski@dnhk.org oder online über die Website www.dnhk.org/seminars

Mehr Informationen zum Seminar finden Sie hier. 

Handelsreise Abfall- und Recyclingwirtschaft nach Holland

Gorinchem, 5. August 2014

Zwölf Unternehmen aus der Abfallbranche in Nordrhein-Westfalen können sich im September wichtigen Entscheidungsträgern und Vertriebspartnern aus den Niederlanden präsentieren. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert am Montag und Dienstag, 22. und 23. September 2014, eine zweitägige Handelsreise, in deren Verlauf die Teilnehmer unter anderem die Fachmesse „Recycling“ in Gorinchem bei Rotterdam besuchen. Außerdem besichtigen die deutschen Betriebe zwei niederländische Standorte der Entsorgungs- und Abfallwirtschaft. Bei mehreren Gesprächen mit Vertretern der niederländischen Abfall- und Recyclingwirtschaft lassen sich neue Kontakte zum Nachbarland schließen.

„Bei der Wiederverwertung von Abfall belegen die Niederlande in Europa einen Spitzenplatz“, sagt Felix Kramer, Absatzberater der DNHK: „Vier Fünftel des Abfallaufkommens von 80 Millionen Tonnen pro Jahr werden recycelt. Ende 2013 hat sich die niederländische Regierung gemeinsam mit Vertretern der Abfallwirtschaft das Ziel gesetzt, in der Kreislaufwirtschaft schon bald alle Abfälle wiederzuverwerten.“ Dies biete hervorragende Marktchancen für deutsche Unternehmen. „Die Niederlande möchten sich zudem als europäische Drehscheibe für den (Sekundär-)Rohstoffhandel etablieren – eine ideale Ausgangsbasis für deutsche Anbieter von Anlagen, Technologien und Lösungen zur Abfallsammlung, -sortierung und –verwertung“, so Kramer.

Im Vordergrund der Reise steht die Kontaktaufnahme zu Entscheidungsträgern der niederländischen Abfallwirtschaft und zu Vertriebspartnern. Auftraggeber der Reise ist die NRW.International GmbH, die im Auftrag der Landesregierung die   operativen Aufgaben der Außenwirtschaftsförderung in Nordrhein-Westfalen koordiniert.

Die niederländische Messe „Recycling“ widmet sich allen Bereichen der Wiederverwertung und bietet gute Einblicke in den niederländischen Markt. Zum Reiseprogramm gehören ein Rundgang über die Messe sowie individuelle Gespräche mit potenziellen Vertriebspartnern und Abnehmern. Bereits im August soll in Düsseldorf ein vorbereitendes Treffen für alle Teilnehmer stattfinden. Die Reise kostet pro Person 595 Euro zzgl. MwSt. Die Anreise erfolgt individuell. Für Übernachtungen steht ein Hotelkontingent zur Verfügung.

Anmeldung: DNHK, Felix Kramer, Tel. 0031 (0)70 3114 168, E-Mail f.kramer(at)dnhk.org, www.dnhk.org

Was deutsche Geschäftsleute über Niederländer denken

Den Haag, 1. August 2014

Erfahrungen deutscher Unternehmer mit niederländischen Geschäftsleuten stehen im Mittelpunkt eines neuen Online-Films der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK). Was ist dran an der augenfälligen Freundlichkeit in holländischen Unternehmen? Wo gibt es Unterschiede zu Deutschland, und was sollten Deutsche beachten? Mehrere Teilnehmer eines Kulturtrainings der DNHK geben in dem Film nähere Auskunft.

Der Tenor: Vielen deutschen Unternehmern macht es offenkundig Spaß, mit Niederländern Geschäfte zu machen. „Ich finde das Arbeiten mit Niederländern sehr angenehm“, sagt einer der Interviewpartner im Film: „Man hat das Gefühl, dass es ein Miteinander gibt und nicht ein Gegeneinander, wie es oft in Deutschland der Fall ist.” Und doch: Hierarchien und Entscheidungsprozesse gibt es auch bei den holländischen Nachbarn, sie werden nur anders kommuniziert. „In den Niederlanden duzt sich im Berufsleben eigentlich jeder“, so einer der Befragten: „Trotzdem bleiben gewisse Hierarchien gewahrt, die nur im ersten Moment flacher erscheinen.“

Auch Absprachen und Verträge bergen Besonderheiten. So werden in den Niederlanden viele Verabredungen nur mündlich getroffen und hinterher noch mehrfach angepasst. „Meine niederländischen Kollegen sind im Gegensatz zu den deutschen sehr viel lockerer“, lautet ein Kommentar im Film. „Die Entscheidungenprozesse dauern aber länger, weil alles erst ausdiskutiert wird. Auf der anderen Seite kann dies auch vorteilhafter sein, da alle Mitarbeiter bei der Entscheidung mitgenommen werden.“

Trotz der Kulturunterschiede ziehen die Befragten  ein sehr positives Fazit zu ihrer Arbeit mit Niederländern: „In den Niederlanden gibt es einen Vertrag, aber selten Streiterei. Man geht davon aus, dass es ein Vertrag von ‚vertragen‘ kommt.“ Außerdem gewöhne man sich mit der Zeit an die Unterschiede: „Je länger man zusammenarbeitet, desto mehr Verständnis hat man füreinander.“

INFO
Die DNHK bietet im zweiten Halbjahr einige Kultur- und Sprachtrainings an:
- Konfliktkommunikation und Verhandlungen mit Niederländern, am Donnerstag, 23. Oktober 2014, 10-18 Uhr, in Detmold
- Crashkurs: Niederlande-Knigge, am Mittwoch, 12. November 2014, 13-17 Uhr, in Osnabrück

Kontakt:
DNHK, Marlies Komorowski, Tel. 0031 (0)70 3114 156, E-Mail: m.komorowski@dnhk.org, www.dnhk.org/seminars

Link zum Film:
https://www.youtube.com/watch?v=NjbwfhZCFxs

Fit für die Niederlande

Den Haag, 16. Juli 2014

Vom Markteinstieg in den Niederlanden über Kulturunterschiede bis hin zum niederländischen Steuerrecht: Das Seminarprogramm der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) bietet im zweiten Halbjahr 2014 umfassende Informationen für kleine und mittelständische Unternehmen rundum deren Niederlande-Aktivitäten. Insgesamt bietet die DNHK 18 Termine zu unterschiedlichen Themen an.

"Die niederländische Wirtschaft erholt sich nach der Krise", sagt Marlies Komorowski, verantwortlich für die Seminare der DNHK. "Deutsche Unternehmen finden jetzt gute Perspektiven, um Aktivitäten im Nachbarland zu beginnen oder auszubreiten." Für Neueinsteiger in den Niederlanden bietet die Handelskammer das Seminar "Erfolgsfaktoren für den niederländischen Markteinstieg" am Mittwoch, 5. November 2014, in Solingen an. Der "Crashkurs: Niederlande-Knigge" am Mittwoch, 12. November 2014, in Osnabrück vermittelt den Teilnehmern im Schnelldurchlauf alle wissenswerten "Dos und Don'ts" für den geschäftlichen Kontakt mit Niederländern.

Die Seminare im zweiten Halbjahr stehen auch im Zeichen steuerlicher Themen. Neben dem Seminar "Rechnungslegung und Steuerrecht in den Niederlanden" am Donnerstag, 25. September 2014, in Düsseldorf bietet die DNHK in diesem Jahr erstmals die Workshops "Jahresabschluss in den Niederlanden" am Dienstag, 21. Oktober 2014, in Essen und "Richtiger Umgang mit der niederländischen Umsatzsteuer" am Donnerstag, 6. November 2014, in Düsseldorf an. 

Der Preis für ein Tagesseminar beträgt 349 Euro, Halbtagsseminare kosten 199 Euro. DNHK-Mitglieder erhalten 20 Prozent Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr. Das komplette DNHK-Seminarprogramm für 2014 ist auf der Internetseite www.dnhk.org/seminars zu finden.

SOMMERAKTION
Für Anmeldungen bis zum 31. Juli 2014 gewährt die DNHK einen um 10 Prozent ermäßigten Tarif auf alle Seminare des zweiten Halbjahres. Zudem erhalten Unternehmen diesen Sommer 200 Euro Rabatt bei der Buchung eines maßgeschneiderten Inhouse Trainings. 

Anmeldungen: Deutsch-Niederländische Handelskammer, Marlies Komorowski, Tel. 0031 (0)70 3114 156, E-Mail: m.komorowski(at)dnhk.org

Das komplette DNHK-Seminarprogramm und nähere Informationen zur Sommeraktion finden Sie hier. 

Deutsch-Niederländischer Wirtschaftspreis 2014 ausgeschrieben

Den Haag, 10. Juli 2014

Innovative Unternehmen können sich ab sofort wieder mit ihren erfolgreichen Projekten für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis bewerben. Die renommierte Auszeichnung wird von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) in Den Haag zum siebten Mal vergeben. Sie zeichnet Unternehmen aus beiden Ländern aus, die sich im grenzüberschreitenden Geschäftsleben besonders hervorheben.

Auszeichnungsfähig sind laut DNHK Leistungen und Projekte, die besonders innovativ sind – etwa besondere Entwicklungen oder Verfahren – oder die einen besonderen wirtschaftlichen Impuls in beiden Ländern oder in bestimmten Regionen bewirken. Auch erfolgreiche Marketingkampagnen oder allgemeine unternehmerische Erfolge kommen für den Preis in Betracht.

Im vergangenen Jahr zeichnete die Handelskammer das niederländische Bauunternehmen Max Bögl Nederland aus. Der Tochterbetrieb des deutschen Konzerns Max Bögl hatte in Nimwegen das spektakuläre Brückenbauprojekt „De Oversteek“ realisiert und damit die Grundlage für weitere Aufträge des Konzerns  in ganz Europa gelegt. Der Gewinner setzte sich gegen mehr als 30 andere Bewerber durch. „Alle Unternehmen, die für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis in Betracht kommen, bewegen sich im grenzüberschreitenden Umfeld und erzielen gerade durch dieses internationale Engagement besondere Erfolge“, sagt DNHK-Präsident Ab van der Touw, Geschäftsführer von Siemens Niederlande. Gerade mittelständische Unternehmen haben gute Chancen, für den Preis berücksichtigt zu werden.

Die Bewerbung ist bis Freitag, 19. September 2014, bei der Handelskammer möglich. Ein Bewerbungsformular steht auf der Internetseite der DNHK, www.dnhk.org, zur Verfügung. Eine Jury der Handelskammer wird anschließend aus allen Bewerbern einzelne Kandidaten für den Preis nominieren. Die Wahl des Gewinners erfolgt online durch die Unternehmerschaft selbst. Am 19. November 2014 soll der neue Preisträger im Rahmen einer feierlichen Verleihung in Mönchengladbach bekannt gegeben werden.

Direkter Link: http://www.dnhk.org/veranstaltungen/deutsch-niederlaendischer-wirtschaftspreis/

Kontakt: Dr. Lars Gutheil, Tel. 0031 (0)70 3114 157, E-Mail l.gutheil(at)dnhk.org

DNHK: „Pkw-Maut für Ausländer ist ein Fehler“

Den Haag, 8. Juli 2014

Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) kritisiert die deutschen Pläne für eine Pkw-Maut. „Das Motiv, mit einer Vignette ausschließlich ausländische Autofahrer zur Kasse zu bitten, erscheint wenig durchdacht und verursacht einen enormen Ansehensverlust“, sagt Günter Gülker, Geschäftsführer der deutschen Auslandshandelskammer mit Sitz in Den Haag. „Zudem stellt sich die Frage, ob die angeblichen Mehreinnahmen durch die Pkw-Maut  schon einmal mit den Einnahmeverlusten verrechnet worden sind, die kleinen Betrieben an der Grenze entstehen, wenn Niederländer nicht mehr zum Einkaufen, Tanken und für kurze Urlaubsreisen nach Deutschland kommen.“

Die DNHK befürchtet, dass viele Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen die negativen Folgen deutlich spüren werden. Gülker: „Schon nach den eigenen Berechnungen des Bundesverkehrsministeriums reichen die Maut-Einnahmen nicht annähernd aus, um die deutschen Straßen in einem guten Zustand zu erhalten. Unterm Strich muss man sagen: Hier wird ein falscher Hebel angesetzt.“

Die Handelskammer zweifelt generell am Sinn einer Maut in Deutschland. Sinnvoller wäre es, so Gülker, einen Teil der hohen jährlichen Einnahmen durch die Mineralölsteuer gezielter für die Instandhaltung des Verkehrsnetzes zu verwenden. „Zum einen zahlen dann diejenigen, die viel tanken, sprich: die die Straßen häufig benutzen. Zum anderen würden die Steuereinnahmen dann endlich in einer sachdienlichen Weise genutzt, statt das Geld mit der Gießkanne für andere Zwecke auszugeben.“

Der DNHK-Geschäftsführer setzt darauf, dass Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) das Gespräch mit seiner niederländischen Kollegin Melanie Schultz van Haegen (VVD) suchen wird. „Die Lösung dieses Konflikts darf nur lauten, dass es keine Diskriminierung ausländischer Autofahrer geben wird“, so Gülker: „Alles andere stünde im deutlichen Widerspruch zu den Beschlüssen, die die Regierungen beider Länder im vergangenen Jahr in Kleve bekanntgegeben haben. Dort haben beide Seiten gerade vereinbart, Handelshindernisse zu beseitigen.. Jetzt plant Deutschland auf einmal, ein großes Hindernis neu aufzubauen.“

Ab van der Touw neuer Präsident der DNHK

Ab van der Touw (l.), Thomas Hoyer

Den Haag, 27. Juni 2014

Ab van der Touw, CEO von Siemens Niederlande, ist neuer Präsident der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK). Der 1955 geborene Niederländer nahm anlässlich der Mitgliederversammlung in Breukelen am Freitag, 27. Juni 2014, den traditionellen ‚Präsidentenhammer‘ aus den Händen seines Vorgängers Thomas Hoyer entgegen. Hoyer, Vorsitzender des Beirats der Hamburger Hoyer GmbH, beendete turnusgemäß seine Präsidentschaft bei der Handelskammer, bleibt dem Vorstand der DNHK aber weiterhin erhalten.

„Die DNHK ist eine dynamische Organisation, die neben ihren Dienstleistungen zunehmend als Interessenvertretung der Wirtschaft wahrgenommen wird“, sagte Van der Touw. „Ich möchte dazu beitragen, dass die Handelskammer ihre Position als erster Ansprechpartner für Unternehmen in beiden Ländern ausbauen kann. Sie soll als Interessenvertretung den Kontakt zwischen Mitgliedsunternehmen und staatlichen Stellen vertiefen. Und ich möchte den guten, menschlichen Umgang mit Mitarbeitern, Mitgliedern und Kunden beibehalten. Diese drei Aspekte sind es, die für mich das Wesen dieser Organisation prägen.“

Die Mitgliederversammlung der DNHK wählte am 27. Juni außerdem neue Mitglieder in den Vorstand: Markus Bokelmann (CEO E.ON Benelux), Markus Brettschneider (CEO FrieslandCampina Germany GmbH), Allard Castelein (CEO Havenbedrijf Rotterdam), Mel Kroon (CEO Tennet Holding), Job Dura (Vorstandsvorsitzender Dura Vermeer Group), Niels Huber (CEO Royal Boon Edam International), Hans de Koning (Managing Director Max Bögl Nederland), Bas Marteijn (Managing Director Trade Finance Deutsche Bank Nederland) sowie Susanne Stolte (Chairman Board of Directors Hotelschool Den Haag & Amsterdam). Auch die Finanzkommission erhielt zwei neue Mitglieder: Michael Meißner (Managing Director Sixt Nederland) und Michael Krüger (Vorsitzender der Geschäftsleitung Commerzbank Düsseldorf).

Informationen für die Redaktion:
Fotos des Präsidentenwechsels in Druckqualität finden Sie auf der Internetseite http://www.dnhk.org/presse/bildmaterial/

Bilaterales Innovationsforum der DNHK bei Bayer AG in Leverkusen

Den Haag, 19. Juni 2014

Innovation ist für den Standort Deutschland und seinen zweitwichtigsten Handelspartner Niederlande überlebensnotwendig. Dennoch riskieren beide Länder, im globalen Wettbewerb wichtigen Boden zu verlieren. Dies betonten am Mittwoch, 18. Juni 2014, Experten internationaler Unternehmen anlässlich des Deutsch-Niederländischen Forums ‚Innovation und Standort‘ in Leverkusen. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) hatte 150 Gäste in das Kommunikationszentrum der Bayer AG eingeladen.

Grußredner Marijn Dekkers, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, lobte die Anstrengungen der Bundesregierung, mit ihrer Hightech-Strategie 2020 wichtige Innovationshürden zu nehmen. In den Jahren der Wirtschaftskrise habe Deutschland seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung erhöht. Fast 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) fließen inzwischen in Innovationen. Die Niederlande täten sich dagegen schwerer, so Dekkers. Das Land leide vor allem unter finanzieller Zurückhaltung der Regierung und zu wenig Forschungsaktivität bei kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Beide Länder müssten aber deutlich größere Anstrengungen unternehmen, wenn sie im globalen Wettbewerb ihre gute Stellung erhalten wollen, so der Bayer-Chef. „Ich sehe Deutschland und die Niederlande gegenwärtig noch nicht unter den Schlüsselländern im Hinblick auf Ideen, Erfindungen, Methoden und Prozesse, die zu Innovationen führen“, sagte Dekkers.

So seien deutsche Unternehmen vor allem mit zu wenig Risikokapital (venture capital) ausgestattet. Sie könnten daher neue Geschäftsmodelle und Produkte nicht schnell genug umsetzen. Deutschland belege auf diesem Gebiet in einer Vergleichsstudie mit 15 anderen Ländern den letzten Platz. Der Anteil des Risikokapitals am BIP liegt bei gerade einmal 0,02 Prozent. In den Vereinigten Staaten sei der Anteil dagegen zehn Mal so hoch. Auch die Niederlande seien auf diesem Gebiet mit 0,03 Prozent des BIP sehr schwach aufgestellt.

Sorgen bereite ihm auch das Bildungsniveau in Deutschland und den Niederlanden, so Dekkers. Der Abstand zu Standorten wie Singapur, Hong Kong, Taiwan und Korea bleibe groß. Deutschland weise zu wenige junge Menschen mit Hochschulabschluss vor. Damit drohe der Fachkräftemangel zu einem beherrschenden Problem zu werden. Auch in den Niederlanden liege der Anteil der Absolventen mit einem naturwissenschaftlichen oder technischen Studium deutlich unter dem EU-Durchschnitt.

Damit stimmte Dekkers mit DNHK-Präsident Thomas Hoyer überein. Dieser bemängelte, in Deutschland und den Niederlanden hätten inzwischen die „Nein-Sager“ das Sagen.  „Das erleben wir zum Beispiel bei der aktuellen Diskussion zum Handelsabkommen TTIP“, so Hoyer: „Die Argumente sind dabei teilweise fadenscheinig. Doch Ängste wiegen für viele schwerer als Chancen: Das zeigt sich auch beim Themen wie Fracking oder Flüssiggas.“

Bayer-Vorstand Dekkers rief beide Länder dazu auf, ihre Bemühungen um mehr Innovation besser aufeinander abzustimmen. „Wenn beide Länder kontinuierlich an einem Strang ziehen, können sie in der Zukunft in Sachen Innovation Hervorragendes leisten.“ Das könne auch den Arbeitsmarkt in beiden Ländern beleben. Schon heute stellen die Niederlande mit mehr als 120 Milliarden Euro ein Viertel der Direktinvestitionen in Deutschland. Diese garantierten mehr als 600.000 Arbeitsplätze, so der Bayer-Vorsitzende.    

Orientieren sollten sich beide Länder an Beispielen wie den USA und China. So trügen in China etwa die Universitäten durch eine enge Zusammenarbeit mit Betrieben dazu bei, dass das Land mittlerweile die meisten Patente vorweist. In den USA werde dagegen die vierte industrielle Revolution vorangetrieben. Durch vernetzte Lösungen sei es gelungen, Jobs ins Land zurückzuholen, weil die Produktion billiger sei als anderswo.

Weitere Sprecher des Forums waren Rolf Dieter Schwalb, Finanzchef (CFO) des niederländischen Chemie- und Gesundheitskonzerns DSM, Werner Fuhrmann, Director Specialty Chemicals beim niederländischen Farb- und Lackproduzenten Akzo Nobel sowie Alexander Schumann, Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK).

Seminar: Geschäftsführer in den Niederlanden

Den Haag, 4.Juni 2014

Wann können Geschäftsführer in den Niederlanden persönlich haftbar gemacht werden? Welche Verpflichtungen haben niederländische Geschäftsführer bei einer Insolvenz? Diese und weitere Fragen stellen sich deutschen Managern, wenn sie eine Stelle als Geschäftsführer in den Niederlanden antreten. Die besondere rechtliche Stellung des Managers erfordert Vertrautheit mit der Geschäftskultur des Nachbarlands sowie umfassendes Know-How über das Rechtssystem. Informationen dazu gibt ein Seminar der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) am Dienstag, 17. Juni 2014, 13:30 bis 17:30 Uhr, in Bochum.

„Geschäftsführer in den Niederlanden verfügen über besondere Befugnisse, müssen aber auch Beschränkungen hinnehmen“, sagt Matthijs van Rozen, Notar bei Kienhuis Hoving in Enschede und Dozent des Seminars. Zum Beispiel brauche der niederländische „Directeur“ bei seinem Auftreten nach außen die Zustimmung der Gesellschafter. Geschäftsführer sollten wissen, wie juristische Konflikte in den Niederlanden am besten gehandhabt werden. Dies gelte insbesondere bei finanziellen Engpässen, da der Geschäftsführer unter Umständen für eine Insolvenz persönlich haftbar gemacht werden kann.

„Die Einführung der neuen Flex BV im Jahr 2012 hat die größten Veränderungen im niederländischen Unternehmensrecht seit Jahren gebracht“, so van Rozen. Wer als Geschäftsführer im Nachbarland auftrete, müsse unbedingt mit der neuen Rechtslage vertraut sein. „Die Änderungen haben auch auf Satzungen Einfluss, die vor Einführung der Flex BV aufgestellt worden sind“, sagt van Rozen.

Die Teilnahme kostet 199 Euro (zzgl. Mwst.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung. Partner der Veranstaltung ist die IHK Bochum. Anmeldungen sind ab sofort online auf der Website der DNHK, www.dnhk.org/seminars, möglich.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.komorowski@dnhk.org oder online über die Website www.dnhk.org/seminars

Direkter Link: http://www.dnhk.org/seminare0/programm-2014/seminar/events/geschaeftsfuehrer-in-den-niederlanden/

Benimmkursus für die Niederlande

Den Haag, 16. Mai 2014

Frau Antje, Tulpen, Käse und Campen: Das kommt vielen in den Sinn, wenn sie an die Niederlande denken. Die geografische Nähe unseres Nachbarlands ist allerdings kein Beleg dafür, dass wir alles über die Niederländer wissen – und schon gar kein Indiz für kulturelle Gleichheit. Die Unterschiede zwischen den beiden Ländern sind größer, als mancher denkt. Das überrascht auch viele Unternehmer bei ihren Aktivitäten in den Niederlanden.

„Gerade in der Geschäftskultur spielen die Verschiedenheiten schnell eine wichtige Rolle“, sagt die Kulturtrainerin Janet Antonissen, die im Auftrag der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) seit Jahren Unternehmer aus beiden Ländern schult. „Wer diese Kulturunterschiede unterschätzt, begeht rasch Fehler, die eine Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten erschweren können.“

So stimmt es zum Beispiel nicht, dass alle Niederländer einander und ihre Geschäftspartner sofort Duzen. Und wer geduzt wird, sollte dies nicht als Zeichen mangelnder Professionalität missverstehen. Wenn es an den Verhandlungstisch geht, gelten wieder unternehmerische Regeln. Bluffen lassen sollte sich auch niemand, der mit Niederländern eine Besprechung führen möchte. Oft taucht die niederländische Seite dann ohne vorbereitete Papiere auf. Das bedeutet keineswegs, dass Holländer die Sache nicht ernst nehmen. Vielmehr wollen sie im Gespräch nach allen Seiten offen diskutieren, statt bereits eine Richtung vorzugeben.

„Die Niederlande sind für ihre flachen hierarchischen Strukturen bekannt. Ihre Geschäftskultur beruht auf einer hohen Kooperationsbereitschaft. Bei Verhandlungen hat oft jeder Mitarbeiter das Recht, seine Meinung und Ideen mit einzubringen. Das erwartet der Deutsche nicht und ist irritiert“, so Antonissen. Wenn ein solches Verhalten zu Missverständnissen führe, habe das auf beiden Seiten meist mit fehlendem Wissen zu tun: „Auf Deutsche wirkt das niederländische Auftreten rasch ein wenig unstrukturiert. Das gilt auch dann, wenn Niederländer nach Vertragsschluss noch Regelungen anpassen wollen. Aus niederländischer Sicht kann das pragmatisch und sinnvoll erscheinen.  Deutsche dagegen vertreten das Credo: Absprache ist Absprache. Eine Abweichung gilt für sie als Nicht-ernst-nehmen des Vertrages.“

Auch Äußerlichkeiten spielen in den Niederlanden auf den ersten Blick eine geringere Rolle als in Deutschland. Anders als in Deutschland, ist das Tragen einer Krawatte bei Meetings keine Pflicht. Gerade jüngere Geschäftsleute empfinden den Krawattenzwang als konservativ und treten im Kontakt legerer auf. Antonissen: „Wie bei jedem Auslandsgeschäft gilt auch in den Niederlanden: Gute Vorbereitung ist alles. Dazu gehört auch, sich auf Überraschungen gefasst zu machen.“ Dennoch müsse niemand damit rechnen, dass sein niederländisches Gegenüber beim Meeting mit dem deutschen Partner in Jeans, Turnschuhen und offenem Hemd erscheinen werde. „Das wäre vollkommen unüblich und gehört ins Reich der Niederlande-Märchen.“

Info:
Um Do‘s & Don‘ts im interkulturellen Geschäft mit Niederländern geht es im Seminar „Niederlande-Knigge XL“ der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) am Dienstag, 27. Mai 2014, 10 bis 17 Uhr, in Weeze. Beitrag: 349 Euro (zzgl. MwSt.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Anmeldung:
Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.komorowski@dnhk.org oder online über unsere Website www.dnhk.org/seminars

Direkter Link: http://www.dnhk.org/seminare0/programm-2014/seminar/events/niederlande-knigge-xl/


Achtung, Niederländer! Was Sie im Geschäftskontakt beachten müssen:

1.   1.   Flachere Hierarchie
Wundern Sie sich nicht, wenn statt des Geschäftsführers junge Spezialisten am Tisch  sitzen und jeder mitredet. Hierarchien sind in den Niederlanden unwichtiger, Fachkenntnis steht über Status

2.   Flexible Verhandlungen
Verhandlungen verlaufen meist länger, da verschiedene Meinungen offen diskutiert werden, bevor ein endgültiger Schluss gefasst wird. Dafür wird die Entscheidung meist  von einer breiteren Gruppe getragen. Rechnen Sie immer damit, dass sich nachträglich noch etwas ändern kann.

3.   Nicht zu viele Zahlen
Deutsche nervt es schon mal, wenn Niederländer nicht alle Zahlen parat haben. Umgekehrt wollen Niederländer nicht unbedingt jedes Detail zu hören bekommen. Wichtiger ist, dass sie Vertrauen in ihren Geschäftspartner fassen.

Deutsch-Niederländisches Forum für Chemie und Life Sciences

Leverkusen, 14. Mai 2014

Die Zukunft der Chemie- und Life-Sciences-Industrien in Deutschland und den Niederlanden steht im Mittelpunkt eines internationalen Unternehmerforums bei der Bayer AG in Leverkusen am Mittwoch, 18. Juni 2014, 15:30-18:00 Uhr. Auf Einladung der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK), spricht der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG, Marijn Dekkers, zum Thema "Deutschland und die Niederlande: Sind wir bereit für Innovation?" Eine anschließende Podiumsdiskussion, an der sich neben Dekkers weitere namhafte Branchenexperten beteiligen, erörtert die Zukunftsfähigkeit der Branche, die für beide Länder von elementarer wirtschaftlicher Bedeutung ist.

Chemische Produkte sind das wichtigste Handelsgut zwischen Deutschland und den Niederlanden. Im vergangenen Jahr lag das Volumen des Chemiehandels zwischen beiden Staaten bei 26,2 Mrd. Euro. Mehr als 400.000 Arbeitsplätze in Deutschland hängen unmittelbar vom Chemiesektor ab. Die Branche ist allerdings international einem starken Wettbewerbsdruck ausgesetzt und daher kontinuierlich in Bewegung.

"Damit deutsche und niederländische Unternehmen sich auch in Zukunft auf dem internationalen Parkett behaupten können, müssen sie ständig innovative Spitzenleistungen erbringen", sagt Günter Gülker, Geschäftsführer der DNHK: "Das geschieht nicht zuletzt durch engere Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg." Dennoch seien derzeit viele Entwicklungen durch juristische Hürden und bürokratische Entscheidungsprozesse verlangsamt. Gülker: "Die Region Mitteleuropa, in der die Niederlande und Deutschland eine herausragende Rolle für den Chemie- und Life-Sciences-Sektor spielen, braucht weitere Impulse, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können." Neben der aktiven Beteiligung von Unternehmen am Konsolidierungsprozess - wie aktuell mit der geplanten Übernahme eines Teils der Merck & Co., Inc. durch Bayer - gehöre dazu ein stärkerer Fokus auf Bildung sowie Forschung und Entwicklung, so Gülker.

Über die Förderung von Innovation in Europa, unternehmerische Strategien und aktuelle Fragen der Branche diskutieren auf dem Podium unter anderem Rolf Dieter Schwalb, Finanzchef (CFO) des niederländischen Chemie- und Gesundheitskonzerns DSM, Werner Fuhrmann, Director Specialty Chemicals beim niederländischen Farb- und Lackproduzenten Akzo Nobel sowie Alexander Schumann, Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK).

Im Anschluss an die Diskussion besteht für die Gäste umfassend Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Bayer Kommunikationszentrum "BayKomm" zu besichtigen. Die Teilnahme ist kostenlos. Veranstaltungssprache ist Deutsch. Anmeldungen sind bis zum 11. Juni 2014 online auf der Internetseite der Deutsch-Niederländischen Handelskammer, www.dnhk.org, möglich.

Kontakt: Judith de Bruijn, Tel. 0031 (0)70 3114 130, E-Mail j.debruijn@dnhk.org

Direkter Link zur Anmeldung: www.dnhk.org/chemieforum

Fotos: Gerne senden wir Ihnen gern druckfähige Fotos der Sprecher zu.

DNHK: Jobsuche in den Niederlanden gründlich vorbereiten

Den Haag, 8. Mai 2014

Dass der Schritt ins Ausland nur ausnahmsweise mit einem Sprung auf der Karriereleiter einhergeht, ist ein weit verbreitetes Vorurteil. Wer zwei oder drei Jahre fort sei, verpasse schnell den Anschluss an den Karrierezug, heißt es oft. Schon 2009 schrieb der Soziologe Markus Pohlmann, die globale Management-Elite, die ohne Rücksicht auf nationale Grenzen und Kulturen zwischen den Konzernen wechsele, sei ein ‚Mythos‘.

Doch diese Sicht greift zu kurz, betont Aldo Lodder, Personalrecruiter der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) in Den Haag. Die DNHK ist seit 20 Jahren auf die Vermittlung von Fachkräften im jeweiligen Nachbarland spezialisiert. Das Interesse bei Bewerbern sei trotz der schwierigen Rahmenbedingungen der vergangenen Jahre groß, so Lodder.

„Gerade wenn das eigene Unternehmen eine neue Niederlassung im Nachbarland gründet, bieten sich durch eine Entsendung häufig hervorragende Möglichkeiten, neue Funktionen zu erreichen und sich zu beweisen.“ Auch Fachkräfte unterer Ebenen oder Selbstständige können sich durch den Einstieg im anderen Land beruflich verbessern, sagt der DNHK-Experte. So seien etwa in der niederländischen Gesundheitsbranche viele neue Stellen entstanden, in denen auch deutsche Arbeitnehmer gesucht werden.

Mehr als 160.000 Deutsche verließen im vergangenen Jahr das eigene Land, um im Ausland ihr Glück zu suchen, meldet das Statistische Bundesamt. In den Niederlanden stieg die Zahl der Auswanderer schon 2012 auf über 144.000 – das entspricht fast 400 Personen pro Tag.

„Wer sich darauf einlässt, sich frei auf Stellen des Nachbarmarkts zu bewerben, muss aber umso besser vorbereitet sein und seinen Karriereschritt bewusst planen“, so Lodder. Schließlich gelte es zum einen, sich der einheimischen Konkurrenz zu stellen. Chancen habe man daher vor allem, wenn die eigene Herkunft als Vorteil für den neuen Job interpretiert werden könne. Zum anderen sollten sich Bewerber auch Gedanken dazu machen, wie es nach diesem Abschnitt ihres Berufslebens weitergehen könne. „85 Prozent der qualifizierten Kräfte, die etwa aus Deutschland auswandern, kehren irgendwann wieder zurück“, sagt Lodder. Dann sei es wichtig, aus dem Ausland den zusätzlichen Erfahrungsschatz mitzubringen, der den Wiedereinstieg im eigenen Land ermöglicht.

Nach wie vor unterschätzen viele Bewerber die sprachlichen Hürden, ist die Erfahrung der DNHK. „Es gibt zwar zahlreiche Stellen, in denen heute gutes Englisch ausreicht“, so Lodder. Wer allerdings nach einer Funktion in der Verwaltung, im sozialen oder Bildungssektor strebe, komme ohne ausgezeichnete Fähigkeiten in der Landessprache allgemein nicht weit. Wahrscheinlich auch deshalb wandern Deutsche nach wie vor am liebsten in die Schweiz aus.

Doch auch die Niederlande bieten in vielen Feldern einen vergleichsweise leichten Einstieg. „Die Branchenaffinität ist viel geringer als in Deutschland“, sagt Lodder. Unternehmen seien eher bereit, auch einen Bewerber mit abweichendem Lebenslauf anzunehmen. „Entscheidend sind häufig eher allgemeine Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit und Flexibilität.“

Zur Bewerberdatenbank der DNHK finden Sie hier

Informationen für Unternehmen zu den Personaldienstleistungen der DNHK

Seminar für deutsch-niederländische Grenzpendler

Bocholt, 3. April 2014

Aktuelle Entwicklungen im niederländischen und deutschen Arbeitsrecht für Grenzgänger behandelt das Seminar „Deutsch-niederländische Grenzpendler“ am Mittwoch, 7. Mai 2014, 13.30 bis 17.30 Uhr in Bocholt. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) organisiert dieses Training gemeinsam mit Dijks Leijssen Advocaten & Rechtsanwälte und der CZ.

Wenn ein Unternehmen Grenzarbeiter einsetzt, steht es ständig vor juristischen Herausforderungen. Gerade im Arbeitsrecht entstehen oft Komplikationen. „Europa bedeutet nicht, dass in beiden Ländern die gleichen Rechte gelten“, sagt Tono Wevers, Referent des Seminars und Rechtsanwalt bei Dijks Leijssen Advocaten & Rechtsanwälte. „Im Grenzgebiet gelten, je nach Situation, sowohl das deutsche als auch das niederländische Arbeitsrecht. Viele Arbeitgeber wissen das nicht“. In der Praxis verpassen Unternehmen wichtige Fristen oft auf Grund von Unwissenheit. Schwierigkeiten entstünden zudem beim Kündigungsschutz, bei Urlaubsgeld sowie Probezeitregelungen. Das Training gibt anhand von Beispielen gezielt Tipps zur Vermeidung von Problemen und für einen reibungslosen Arbeitsablauf.

 Neben Tono Wevers spricht auch Rechtsanwältin Stefanie Groothuismink über die aktuellen Entwicklungen im niederländischen Arbeitsrecht. Außerdem referiert der Auslandsexperte der niederländischen Krankenversicherung CZ Warry van der Veen über Besonderheiten bei der Krankenversicherung und der Sozialversicherungspflicht. Das Seminar richtet sich vor allem an deutsche Geschäftsführer, Unternehmer und HR-Manager, die Personal grenzüberschreitend einsetzen. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Die Kosten für das Seminar betragen 199 Euro (zzgl. MwSt.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Anmeldung: Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), Marlies Komorowski, Tel.: 0031 (0)70 3114 156, Email: m.komorowski@dnhk.org oder online über unsere Website www.dnhk.org/seminars

Direkter Link: www.dnhk.org/seminare0/programm-2014/seminar/events/deutsch-niederlaendische-grenzpendler/

Seminar über PR und Werbung in den Niederlanden

Münster, 6. März 2014

Die richtige niederländische PR- und Werbestrategie für Unternehmen steht im Mittelpunkt des Seminars „PR und Werbung in den Niederlanden“ am Dienstag, 25. März 2014, von 13.30 bis 18.00 Uhr bei der IHK Nord Westfalen in Münster. Das Training wird von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) organisiert.

„Unternehmen haben nur wenige Sekunden, um ihre Kunden zu überzeugen. Niederländer sind dabei ungeduldiger als Deutsche. Die Kommunikationsstrategie muss deshalb eine andere sein“, sagt die niederländische Marketingexpertin Miriam Donkers, Referentin des Seminars: „Bekommt ein Niederländer nichts Spannendes geboten, springt er weiter. Werbemittel wie Blogs, Foren und Websites sind in den Niederlanden deshalb viel häufiger vorhanden als in Deutschland.“ Für Unternehmen sei es wichtig, mit den richtigen Botschaften offline und online eine passende Strategie zu entwickeln. So bekäme das Unternehmen einen Mehrwert und hebe sich von der Konkurrenz ab.

Neben Miriam Donkers beleuchtet Frank Wöbbeking, Geschäftsführer von Mediamixx GmbH in Kleve, länderspezifische PR- und Werbestrategien und analysiert, wie und über welche Medien potentielle Kunden im Nachbarland erreicht werden können. Das Training richtet sich vor allem an deutsche Unternehmen und Organisationen, die ihre Aktivitäten in den Niederlanden durch PR und Werbung gezielt verbessern möchten. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Die Kosten für das Seminar betragen 199 Euro (zzgl. MwSt.). Mitglieder der DNHK erhalten 20 Prozent Ermäßigung.

Informationen und Anmeldung: DNHK, Marlies Komorowski, Tel. 0031 (0)70 3114 156, E-Mail m.komorowski(at)dnhk.org, www.dnhk.org/seminars

Niederländische Investoren treffen sich in Köln

Köln, 27. Februar 2014

Mehr als 2.000 niederländische Tochterunternehmen machen unser Nachbarland zum wichtigsten Investor in Nordrhein-Westfalen. Zum dritten Mal treffen sich diese Unternehmen nun zu einer Diskussion über die Standortbedingungen und fürs gegenseitige Kennenlernen. Beim 3. Niederländischen Investorenkreis NRW am Dienstag, 25. März 2014, 14-18 Uhr, in Köln tritt FrieslandCampina als Gastgeber auf. Veranstalter sind NRW.Invest und die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK).

„Das Treffen soll Unternehmen aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammenbringen und wichtige Denkanstöße für den Standort und die Wirtschaft in NRW liefern“, sagt Lars Gutheil von der DNHK, der als Moderator auftritt. Hauptredner des Investorenkreises sind der niederländische Generalkonsul Henk Voskamp sowie der Vorsitzende der Geschäftsführung von FrieslandCampina Germany, Markus Brettschneider. In einer Podiumsdiskussion äußern sich niederländische Unternehmer zu den eigenen Erfahrungen in NRW und diskutieren, wie der Standort sich weiter verbessern kann. Zum Programm gehört auch eine anderthalbstündige Führung durch das Werk von FrieslandCampina.

Eingeladen sind auch Unternehmern, die sich geschäftlich mit den Niederlanden beschäftigen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind ab sofort online möglich.

Neue Seminare über Niederlande: Programm 2014 veröffentlicht

Den Haag, 26. Februar 2014

Markteinstieg und -ausbau in den Niederlanden stehen im Mittelpunkt der etwa 30 neuen Seminare der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) für das Jahr 2014. „Die Niederlande sind im Aufwind und erwarten für das laufende Jahr ein deutliches Wachstum“, sagt Marlies Komorowski verantwortlich für das DNHK-Seminarprogramm. „Entsprechend groß ist bei deutschen Unternehmen das Interesse an professioneller Vorbereitung für den Nachbarmarkt.” Die aktuellen DNHK-Seminare richten sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen, die in den Niederlanden tätig sind.

So hilft das Seminar ‚Überzeugend verkaufen in den Niederlanden‘ am Donnerstag, 20. März 2014, in Dortmund, den Teilnehmern systematisch und zielgerichtet in den Niederlanden Produkte oder Dienstleitungen zu verkaufen. Der Workshop ‚PR und Werbung in den Niederlanden‘ am Dienstag, 25. März 2014, in Münster beleuchtet Unterschiede zwischen beiden Ländern bei PR- und Werbestrategien.

Neben diesen Marketing-Themen stehen auch länderspezifische Kultur- und Rechtsunterschiede im Programm zentral. Bei dem ganztägigen Training ‚Niederlande-Knigge XL‘ am Dienstag, 27. Mai 2014, in Weeze erhalten die Teilnehmer Einblick in die wichtigsten kulturellen Unterschiede der deutsch-niederländischen Geschäftswelt und können sich direkt mit niederländischen Geschäftsleuten austauschen. Das Seminar ‚Deutsch-niederländische Grenzpendler‘ am Mittwoch, 7. Mai 2014, in Bocholt erklärt Arbeitgebern aktuelle Entwicklungen im niederländischen und deutschen Arbeitsrecht für Grenzarbeiter und beantwortet Fragen über die Sozialversicherungspflicht.

Das Seminar ‚Niederländische Rechtsterminologie‘ am Dienstag, 8. April 2014, in Wuppertal spricht gezielt Juristen und Übersetzer an. Die Teilnehmer lernen typische niederländische Rechtsbegriffe, Ausdrücke und Abkürzungen, die bei rechtlichen Verhandlungen im Nachbarland helfen.

Der Preis für DNHK-Tagesseminare beträgt 349 Euro, Halbtagsseminare kosten 199 Euro. DNHK-Mitglieder erhalten exklusiv 20 Prozent Ermäßigung auf die Teilnahmegebühren. Das komplette DNHK-Seminarprogramm für 2014 ist auf der Internetseite www.dnhk.org/seminars zu finden.

Anmeldungen: Deutsch-Niederländische Handelskammer, Marlies Komorowski, Tel. 0031 (0)70 3114 156, E-Mail: m.komorowski(at)dnhk.org

Das komplette Seminarprogramm 2014 finden Sie hier.

Niederlande: Chancen für Agrartechnik und Biomasse

Utrecht, 3. Februar 2014

Deutsche Unternehmen aus dem Sektor Agrartechnik haben in den Niederlanden hervorragende Geschäftschancen. Eine Unternehmerreise nach Utrecht am 20. und 21. Mai 2014 informiert nordrhein-westfälische Anbieter über die aktuellen Entwicklungen auf dem Nachbarmarkt. Die Teilnehmer besuchen die führende niederländische Fachmesse VIV Europe und das größte Forschungs- und Innovationszentrum für Schweinezucht in den Niederlanden, das VIC Sterksel. Alternativ besteht die Möglichkeit, im friesischen Leeuwarden einen Blick auf den Dairy Campus zu werfen. Dort entwickeln Unternehmen gemeinsam mit Forschern zahlreiche Innovationen zur Milchviehhaltung. Veranstalter sind die IHK Nord Westfalen und die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK).

„Die Niederlande sind der größte Schweinefleischproduzent in Europa“, sagt Johan Spijksma, Leiter der Absatzberatung der DNHK. „Das ist nur durch eine intensive Viehwirtschaft möglich. Entsprechend groß ist der Bedarf für moderne Stalltechnik.“ Deutsche Unternehmen seien auf diesem Gebiet sowie bei der Verarbeitung von Biomasse international führend. „Damit bieten sich innovativen Betrieben hervorragende Chancen auf dem niederländischen Markt. Das gilt zum Beispiel für Techniken, die sich mit der Verringerung von Geruch und Keimen oder mit der Verarbeitung von Gülle beschäftigen“, so Spijksma.

Bereits am 26. Februar 2014 lädt die IHK Nord Westfalen zu einem vorbereitenden Treffen in Münster ein. Dort informieren die Veranstalter über das Marktvolumen sowie aktuelle Entwicklungen im niederländischen Agrarsektor. Am 20. Mai beginnt das offizielle Reiseprogramm nach individueller Anreise mit einer gemeinsamen Einführung und einem anschließenden Unternehmensbesuch. Der zweite Tag der Reise am 21. Mai steht im Zeichen der Messeteilnahme. Die Teilnehmer unternehmen einen gemeinsamen Rundgang und führen danach individuelle Gespräche mit potenziellen Vertriebspartnern und Abnehmern.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der Preis für die Teilnahme am Fachprogramm beträgt 595 Euro zzgl. Mehrwertsteuer und Reisekosten. Darin enthalten ist die Organisation des Programms sowie die Vermittlung der Gesprächstermine auf der Messe, die nach den individuellen Vorgaben jedes Teilnehmers erfolgt. Anmeldungen sind bei der NRW.International GmbH per Fax unter 0211 / 710671-20 möglich.

Kontakt: Johan Spijksma, Tel. 0211/4987210, Mail: j.spijksma(at)dnhk.org

DEUBAUKOM 2014: Holland-Tag bietet Netzwerkchancen

Essen, 19. Dezember 2014

Mehr als 80 Unternehmer aus den Niederlanden besuchen am Mittwoch, 15. Januar 2014, ab 10:30 Uhr den offiziellen Holland-Tag auf der Messe DEUBAUKOM in Essen. Der Netzwerktreff bildet den Höhepunkt am Niederlande-Pavillon der Messe, die vom 15. bis 18. Januar 2014 in Essen stattfindet. Deutsche Fachbesucher haben Gelegenheit, mit niederländischen Architekten, Ingenieuren und Bauunternehmen ins Gespräch zu kommen.

Am Holland-Pavillon (Stand 345) in Halle 3 präsentieren sich zehn niederländische Spezialisten aus Bereichen wie dem Decken- und Fertigbau, Bau- und Dämmstoffen noch bis zum Ende der Messe, um deutsche Abnehmer und Geschäftspartner kennenzulernen. Organisator ist die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK), mit der die Messe Essen schon seit Jahren erfolgreich kooperiert.

Der Holland-Tag beginnt mit einem Empfang ab 10:30 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Ab 11:00 Uhr spricht Günter Gülker, Geschäftsführer der DNHK, über die Entwicklung der Baubranche in Deutschland und den Niederlanden. Anschließend erläutert der Niederländer Ben Kuipers, Geschäftsführer des Bauunternehmens Loohuis Installatiegroep, seine Erfahrungen als niederländischer Anbieter in Deutschland. Das Familienunternehmen Loohuis ist seit mehr als 60 Jahren aktiv und beschäftigt über 450 Mitarbeiter. In Deutschland unterhält der niederländische Baubetrieb eine eigene Niederlassung in Rheine. Schwerpunkt des Vortrags sind die Chancen für grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Baubranche.

Die DEUBAUKOM in Essen ist die wichtigste Baufachmesse für den Westen Deutschlands, aber auch fürs Benelux. Die Messe zeigt auch 2014 die neuesten Entwicklungen im Bausektor, insbesondere zu Themen wie Neubau und Renovierung, Energielösungen und moderne IT.

Kontakt:
Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK)
Nicolien Kuiper
Tel. 0031 (0)70 3114  135
E-Mail: n.kuiper(at)dnhk.org

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