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Wirtschaftsreise "Wasserstoff, Logistik und Häfen" (exklusiv für Unternehmen aus Rheinland-Pfalz)

01. – 03.10.2025

Bild Website RLP.jpg

Vom 01. bis zum 03. Oktober 2025 organisiert die AHK Niederlande in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau von Rheinland-Pfalz eine dreitägige Wirtschaftsreise in die Niederlande zum Thema "Wasserstoff, Logistik und Häfen".

Die Reise bietet die Gelegenheit mit Stakeholdern der Rotterdamer Hafengesellschaft, von relevanten Energieunternehmen und externen Verbänden zum Thema Wasserstoff, Kohlendioxid und Logistik ins Gespräch zu kommen, sowie zukunftsweisende Informationen über eines der modernsten Transport-Drehkreuze Europas zu beziehen. 

in Zusammenarbeit mit

  • Rheinland-Pfalz Wirtschaftsministerium Logo
  • Port of Rotterdam Logo
  • Logos Wasserstoffunternehmen

Rahmenbedingungen Wirtschaftsreise "Wasserstoff, Logistik und Häfen"

Veranstaltungsorte
Rotterdam und Den Haag
Beginn der Wirtschaftsreise (Busfahrt)
01.10.2025 | ca. 06:30 Uhr (Zustieg möglich in Kaiserslautern, Alzey und Koblenz)
Ende der Wirtschaftsreise (Busfahrt ab Rotterdam)
03.10.2025 | ca. 14:45 Uhr (Ausstieg möglich in Koblenz, Alzey und Kaiserslautern)
Kommunikationssprachen
Englisch (Firmen- und Projektbesuche) & Deutsch (Begleitung durch die AHK)
Eigene Reiselogistik (Pkw)
Es ist den Teilnehmern natürlich erlaubt, mit eigenem Pkw an der Wirtschaftsreise teilzunehmen. Alle Reisekosten (wie Benzin, Parken, Mautgebühren, eventuelle Bußgelder) gehen zu Ihren eigenen Lasten. Die Teilnahmegebühr bleibt die gleiche.
Kosten
Der voraussichtliche Reisepreis beträgt 895,00 € pro Person.

Eingeschlossene Leistungen: Busfahrt ab Rheinland-Pfalz (und zurück), 2 Übernachtungen (inklusive Frühstück), Verpflegung im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen, Gruppentransfers im Rahmen unseres Programms, digitale Reiseunterlagen.

Nicht-eingeschlossene Leistungen: Persönliche Kosten in den Hotels (Internet, Telefon, Pay-TV, Minibar etc.); Mahlzeiten, die nicht im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen eingenommen werden; individuelle Transfers; individuelle Dolmetscherleistungen.

De-minimis-Beihilfe
Die Kosten der Leistungen trägt das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung nach der De-minimis-Beihilfe: Der Reisepreis wird von den Unternehmen selbst getragen. Darin enthalten sind unter anderem die Kosten für Flüge, Hotels, Transfers und Gemeinschaftsessen. Die Kosten für alle Leistungen darüber hinaus (z.B. Organisation Workshop, Raummiete Workshop, Erstellung und Druck der Delegationsbroschüre etc.) trägt das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung nach der De-minimis-Beihilfe:

Die Förderung in Höhe von ca. 3.010,00 € wird als „De-minimis“- Beihilfe im Sinne der Verordnung (EU) 2023/2831 der Kommission vom 13. Dezember 2023 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen gewährt und kann in Anspruch genommen werden, sofern das maximale Fördervolumen pro Unternehmen von insgesamt 300.000 Euro innerhalb von drei Jahren nicht überschritten wird. Nach Anmeldung ist ein entsprechender Nachweis zu erbringen.

Programmpunkte der Wirtschaftsreise

Mittwoch, 01.10.2025

Ab 06:30           Fahrt (ab Kaiserslautern) mit einem modernen Reisebus nach Rotterdam
12:00-13:00Mittagessen während eines Zwischenstopps in den Niederlanden
15:00-16:30Firmenbesuch mit Projektbesichtigung bei VTTI im Rotterdamer Hafengebiet zum Thema „Wasserstoff, Logistik, Häfen“
18:00-22:00Einchecken ins Delegationshotel in Rotterdam; anschließend Abendessen im Zentrum von Rotterdam

 

Donnerstag, 02.10.2025

Bis 09:30Individuelles Frühstück im Delegationshotel in Rotterdam; anschließend gemeinsame Reiselogistik innerhalb der Stadt
10:00-13:00

Fachlicher Austausch zu Wasserstoff und seinen Derivaten (inklusive Logistik) im World Port Center Rotterdam (Hafenzentrale), u. a.

  • Präsentation Hafen Rotterdam zu Wasserstoff, CCS und Supply Chains (alle Modalitäten)
  • Vorstellung Studie Rheinland-Pfalz
  • Diskussion
  • Hochwertiger Austausch mit Bereichsleitern der Rotterdamer Hafengesellschaft und Managern von relevanten Partnern. Zugesagte Vertreter von u.a.:
    • Air Liquide (Wasserstoffpipeline-Betreiber)
    • Arcadis (weltweit führende Ingenieur- und Planungsgesellschaft)
    • Duisburger Hafen
    • Gasunie (Fernleitungsnetzbetreiber)
    • HyCC (Hersteller von grünem Wasserstoff, mit derzeit Projekten in Amsterdam, Rotterdam und Sachsen-Anhalt)
    • Niederländisches Wirtschaftsministerium
    • NLHydrogen (Branchenverband)
    • NPRC (Europas größte Binnenschifffahrtsgenossenschaft)
    • OCI Global (europaweit führender Wasserstoff-Hersteller)
    • Open Grid Europe / OGE (Fernleitungsnetzbetreiber)
    • Shell (Europas größter Wasserstoff-Investor)
    • TNO (nationales Forschungsinstitut der Niederlande)
    • VEMOBIN (niederländischer Branchenverband für Energie, Mobilität und Industrie.)

 

Bei diesem Fachaustausch sollen u.a. Fragen beantwortet werden, wie:

  • "Wie kommt der Wasserstoff nach Rheinland-Pfalz?"
  • „Wie kommt Kohlendioxid nach Rotterdam?“
  • "Welche Rolle spielen dabei die Wasserstraßen und die Binnenhäfen?"
13:00-14:00Mittagessen "Dutch style" in der Hafenzentrale in Rotterdam, angeboten vom Hafen Rotterdam
14:30-16:00Firmenbesuch mit Austausch bei Battolyser Systems in Schiedam im Raum Rotterdam
16:00-16:45Fahrt von Schiedam nach Den Haag
Ab 17:00             

Abendempfang in der Residenz des Deutschen Botschafters in Den Haag zur Feier zum Tag der Deutschen Einheit (im Anschluss Rückfahrt von Den Haag zum Delegationshotel in Rotterdam).

Dieser Abendempfang ist jährlich eine der größten Netzwerkveranstaltungen der Deutschen Botschaft in den Niederlanden, mit vielen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Diplomatie, Behörden und Wissenschaft.

Freitag, 03.10.2025

               

Bis 08:30Individuelles Frühstück im Delegationshotel in Rotterdam und Check-Out
08:30-10:30Abfahrt mit Bus Richtung Maasvlakte II, unterwegs Informationen zum Hafen (durch Mitarbeiter Port of Rotterdam Authority) und Stopp beim gemeinsamen Wasserstoffprojekt von Air Products und Schenk Tanktransport im Rotterdamer Hafengebiet
10:30-11:30Besuch des Hafenerlebniszentrums „Portlantis“ inkl. Kurzpräsentation durch das Hafenerlebniszentrum zum Hafen
11:45-14:30                  Schifffahrt im Hafen Rotterdam (von Portlantis an der Nordseeküste zum World Port Center in Rotterdam, inkl. Mittags-imbiss an Bord)
14:45           Rückfahrt mit dem Bus nach Rheinland-Pfalz (Aussteigemöglichkeiten in Koblenz, Alzey und Kaiserslautern (alternativ individuelle Rückreise)

Organisatorisches zur Wirtschaftsreise

  • Voraussichtlich bis zum 25. Juli 2025: Interessenbekundung (beim Ministerium): Interessensbekundung - RLP International
  • Ihr direkter Ansprechpartner im Ministerium ist Herr Johannes Karst:
  • Ende August / Anfang September 2025: Mail-Versand (an die deutschen Delegationsteilnehmer) des definitiven Besuchsprogramms, mit Terminübersichten und Kurzprofilen der niederländischen Gesprächspartner.
  • 01. - 03. Oktober 2025: Wirtschaftsreise in die Niederlande
  • Oktober / November 2025: Nachbereitung der Reise

 

Aktuelle Marktsituation und Relevanz

Der Hafen Rotterdam ist der größte Seehafen Europas. Er ist ein außergewöhnlicher Umschlagsplatz für Waren aus aller Welt und ein unvorstellbares logistisches Drehkreuz. Von dort gelangen nicht nur Waren und Güter über Land und Wasserstraßen zu uns nach Deutschland und Rheinland-Pfalz.

Der Hafen in Rotterdam positioniert sich zunehmend als Vorreiter für den Import, die Herstellung und die Verteilung von Wasserstoff (sog. "Hydrogen Hub Europe"). Dabei kommt der Anbindung an die europäischen Binnengewässer eine besondere Rolle zu. Denn eine große Herausforderung neben der Herstellung von lokal erzeugtem Wasserstoff ist die Verteilung und der Transport von importiertem Wasserstoff aus aller Welt.

Der Rhein mit seinen Binnenhäfen in Rheinland-Pfalz ist ein wichtiger Verkehrsträger und kann zukünftig beim Transport von Wasserstoff eine herausragende Rolle einnehmen. Eine eigens in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass Binnenschiffe und unsere Binnenhäfen eine geeignete Transportalternative sein können. Auch die Speicherung, der Transport und die (Wieder-)Verwendung von CO2 sind Teil der Zukunftsstrategie des Hafens Rotterdam.

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