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Diversität als Norm

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Beurteilung auf Grundlage von Qualifikationen, nicht nach Hautfarbe, Religion oder Geschlecht. Das ist laut Fatma Zaki die Stärke von BASF, wo sie als Head of Operations Technology tätig ist: ein sicheres Umfeld mit Raum für die persönliche Weiterentwicklung.

Frauenquote mit Dominosteinchen dargestellt

Diversität und Inklusion scheinen beim Chemiekonzern keine leeren Schlagworte zu sein, sondern Teil der Kernwerte. Der Geschäftsbereich Vegetable Seeds des Unternehmens macht das deutlich: Fünfzig Prozent der Vizepräsidenten sind Frauen – ein Anteil, den viele Unternehmen anstreben. 

Vielfalt und Inklusion als Kernwert 

„Dass man in den Niederlanden ist, merkt man innerhalb des Unternehmens eigentlich nicht. BASF lebt Multikulturalität“, erzählt Zaki. Die gebürtige Ägypterin kam mit einem Stipendium in die Niederlande, wo sie an der Rijksuniversiteit Groningen promovierte. 

 

Sie erklärt, dass der hohe Frauenanteil in Führungspositionen aus einem organisatorischen Umbruch hervorgegangen ist. „2018 hat BASF das Gemüsesaatgutgeschäft von Bayer übernommen. Im Zuge der Umstrukturierung haben wir die talentiertesten Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen zusammengebracht. Das führte auf natürliche Weise zu einem sehr inklusiven Führungsteam. Das hat den Unterschied gemacht.”   

 

Dank des hohen Maßes an Vielfalt in der Belegschaft sind in den Bewerbungsverfahren Geschlechterquoten oder andere Formen der Inklusion keine Vorgaben. „Wir suchen einfach die beste Person für die Stelle“, erklärt Zaki.  

 

„Anschließend erhalten Mitarbeitende durch Workshops und Initiativen die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.“ Vor zwei Jahren startete Zaki „E-for-Empowerment“, eine Plattform, die Mitarbeitende dazu ermutigt, eigenständig zu entscheiden und für sich selbst einzustehen. „Das ist eine Manier, die Stimme der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt zu stellen und eine Kultur zu schaffen, in der sich jeder willkommen fühlt.“ 

 

Unternehmen, die Diversität anstreben, rät sie, mit offenem Blick zu rekrutieren. „Stellt Menschen ein, die zur Stelle passen – unabhängig von ihrem Hintergrund – und sorgt dafür, dass die Vorstellungsgespräche von einem vielfältigen Team geführt werden. Wenn das nicht möglich ist, kann man mit externen Personalvermittlern zusammenarbeiten. Anschließend ist es wichtig, dass sich die Mitarbeiter im Team willkommen fühlen.“ 

Kontrast zum Alltag 

Trotzdem gibt es laut Zaki im Bereich Inklusion noch viel Luft nach oben. „Der Kontrast zwischen meiner Arbeit und meinem Alltag ist groß“, sagt sie. „Bei BASF spüre ich Wertschätzung und Respekt. Außerhalb der Arbeit gibt es noch immer unterbewusst Vorurteile. Fragen wie: „Woher kommst du?“ scheinen harmlos, aber sie geben einem sofort das Gefühl, „anders“ zu sein.“ Sie erzählt, dass sie sich in Alltagssituationen oft extra beweisen muss: „Es ist, als wäre ständig eine Kamera auf dich gerichtet. Du musst permanent dein Bestes geben.“ 

Auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft 

Zaki sagt, wir müssen lernen, über Merkmale wie Hautfarbe, Kleidung oder kulturellen Hintergrund hinwegzusehen. „Darunter sind wir alle gleich und wollen dasselbe für uns und unsere Kinder. Es beginnt bereits in der Schule: Wir müssen dafür sorgen, dass Kinder sich als Teil der größeren Gemeinschaft sehen, unabhängig von ihrem Hintergrund.“ 

 

Ihre Botschaft: Lass dich niemals entmutigen. „Wenn Menschen versuchen, dich in eine Ecke zu drängen oder dir sagen, dass du etwas nicht kannst, glaube ihnen nicht. Gerade der Gegenwind gibt dir die Motivation zu zeigen, was du sehr wohl kannst.“ 

Fatma Zaki, Head of Operations Technology bij BASF
Fatma Zaki, Head of Operations Technology bei BASF – steht für gelebte Diversität und Empowerment.

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