Häfen als Spiegel der Weltwirtschaft
In einer Welt, in der geopolitische Verhältnisse sich verschieben, Energieflüsse sich wandeln und wirtschaftliche Gewissheiten ins Wanken geraten, kommt den Häfen eine immer umfassendere Rolle zu. Sie sind längst nicht mehr nur Knotenpunkte, an denen Güter ankommen und abgehen, sondern Glieder in internationalen Wertschöpfungsketten, Energie- und Industriezentren und zunehmend Vermittler zwischen Staat und Wirtschaft. Genau darin sehen Boudewijn Siemons, CEO des Port of Rotterdam, und Markus Bangen, CEO der Duisburger Hafen AG, eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.